TSG-Neuzugang:

Für „Pipo“ Malinowski beginnt die Saison jetzt erst richtig

Am Sonntag wollen die Neustrelitzer Regionalliga-Kicker Aufstiegs-Mitfavorit Nordhausen ärgern. Nach langer Leidenszeit wird auch der Neuzugang vom BAK dabei sein. 

Philip Malinowski (Mitte) möchte jetzt bei der TSG durchstarten.
M. Schütt Philip Malinowski (Mitte) möchte jetzt bei der TSG durchstarten.

Wenn Fußball-Regionalligist TSG Neustrelitz am Sonnabend nach dem Abschlusstraining in den Mannschaftsbus nach Leipzig steigt, um dort die Nacht vor dem schweren Auswärtsspiel am 7. Spieltag beim FSV Wacker 90 Nordhausen zu verbringen, wird sicherlich auch Philip „Pipo“ Malinowski dabei sein. Der Neuzugang vom Berliner AK hat sich nach überstandener Verletzung mittlerweile in die Stammelf gespielt.

„Ich kann endlich wieder schmerzfrei spielen, bin aber noch nicht bei 100 Prozent. Es ist noch Luft nach oben“, sagte der 22-jährige Mittelfeldspieler.

Der Start für Philip Malinowski, der im Sommer vom BAK kam, verlief holprig in der Residenzstadt. Aufgrund seiner Verletzung, dem Tractussyndrom, standen viele Laufeinheiten in der Vorbereitung auf dem Programm, weniger Training mit Ball und Mannschaft.

Es müsste nun ein Sieg folgen

Somit gab es auch keine Einsatzzeiten für den „Sechser“. Doch die medizinische Abteilung der TSG rund um Adrian Marklowski arbeitete unermüdlich mit dem Neuzugang und konnte schließlich für eine Heilung sorgen. Zwei Mal in Folge stand der Spielgestalter zuletzt in der Startformation. Der 1:4-Pleite in Meuselwitz folgte ein torloses Remis gegen Spitzenreiter FSV Zwickau. Nach dem Gesetz der Serie müsste nun ein Sieg beim Tabellenvierten Wacker Nordhausen am Sonntag folgen. „Pipo“ Malinowski hätte nichts dagegen.

„Wir sind heiß auf das Spiel und wollen gewinnen. Der Gegner hat aber auch eine gute Truppe zusammen“, so Malinowski, der zuletzt auch bei den Standardsituationen der Gütschow-Elf mehr und mehr Verantwortung übernahm. Dabei hat der 22-Jährige ehrgeizige Ziele und will auch in Zukunft noch mehr die Rolle des Spielgestalters einnehmen, scheut sich aber nicht vor den Defensivaufgaben. „Unser derzeitiger Tabellenstand spiegelt nicht unsere Qualität wieder. Wir müssen aber in Nordhausen unser ganzes Leistungspotenzital abrufen“, so Malinowski. Über einen Sieg würden sich ganz sicherlich auch die treuen TSG-Fans freuen, die mittlerweile seit vier Spielen auf einen „Dreier“ ihrer Mannschaft in der Regionalliga warten.

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