Rostocker zeigen absoluten Siegeswillen:

Hansa fast gerettet

Für Hansa Rostock scheint eine katastrophale Saison ein versöhnliches Ende zu nehmen. Nach dem 3:2 über Borussia Dortmund II haben die Mecklenburger mit eigener Kraft das rettende Ufer erreicht.

Hansa-Trainer Karsten Baumann hat allen Grund zur Freude. Fußball-Drittligist Rostock hat den Klassenerhalt so gut wie sicher.
Bernd Wüstneck Hansa-Trainer Karsten Baumann hat allen Grund zur Freude. Fußball-Drittligist Rostock hat den Klassenerhalt so gut wie sicher.

Glücksgöttin Fortuna hat für einen Nachmittag an der Ostseeküste Halt gemacht und den FC Hansa Rostock zum 3:2 (2:2) über  die zweite Vertretung von Borussia Dortmund geschubst. Nach dem fünften Heimsieg des Jahres und 24 Punkten aus den 12 Spielen der Frühjahrsrunde dürfen die Mecklenburger sportlich wohl bereits für das nächste Spieljahr in der 3. Fußball-Liga planen, auch wenn rein rechnerisch noch nicht alles klar ist. Von der Chefetage der Hanseaten sind allerdings noch einige Sonderschichten zu erledigen, um die Bedingungen des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) für die Lizenzerteilung zu erfüllen.

Christian Bickel versetzte die 11 500 Zuschauer in der DKB-Arena mit seinem Siegtor in der letzten Minute der regulären Spielzeit in Euphorie, nachdem es zuvor alles andere als nach Wunsch gelaufen war. Denis Weidlich (28.) und Halil Savran (45.+2) glichen die Führungen der Borussen-Bubies durch David Solga (9.) und Marc Hornschuh (32.) mit Ach und Krach aus. „Man hat gesehen, dass der Abstiegskampf und solche Spiele im Kopf entschieden werden. Die zweite Halbzeit spricht für das Team - es war letztlich ein absoluter Sieg des Willens“, sagte Hansa-Trainer Karsten Baumann erleichtert.

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