Gegen die Niedersachsen:

Hansa hat weiter Sorgen auf links

Am Feiertag will sich Drittligist Rostock in Festtagslaune bringen. Gegen Osnabrück ist das kein leichtes Unterfangen.

Muss die Abwehr umbauen: Peter Vollmann.
Andy Bünning Muss die Abwehr umbauen: Peter Vollmann.

Am Reformationstag um 19 Uhr empfängt Fußball-Drittligist Hansa Rostock zum Auftakt des 16. Spieltages den VfL Osnabrück. Die Niedersachsen konnten zuletzt zehn von zwölf möglichen Punkten einfahren und belegen aktuell Rang zehn, haben in der engen vorderen Tabellenhälfte aber nur noch zwei Punkte Rückstand auf einen direkten Aufstiegsplatz, den sie mit einem Sieg in Rostock zumindest vorübergehend erklimmen würden.

Trainer Peter Vollmann weiß um die Stärke der Osnabrücker. Zudem erwartet der Hansa-Coach „eine Mannschaft, die sehr aggressiv agieren kann“. Und die den zweitbesten Torschützen der 3. Liga in ihren Reihen hat. Addy-Waku Menga, der in der Saison 2007/08 auch zwölf Bundesliga-Spiele für Hansa bestritt, konnte aktuell schon acht Saisontore für den VfL Osnabrück erzielen. Der beste Hansa-Stürmer Marcel Ziemer hat bislang sechsmal getroffen und wird wohl auch morgen wieder auflaufen.

Robin Krauße gesperrt

Umstellen muss Peter Vollmann hingegen seine Hintermannschaft, denn der defensive Mittelfeldspieler Robin Krauße ist nach der fünften Gelben Karte gesperrt. Und auch auf der Linksverteidigerposition gibt es erneut eine Veränderung, denn nach Shervin R. Fardi und Sebastian Pelzer fällt mit Martin Pett nun die Drittbesetzung ebenfalls verletzt aus. Und so dürfte morgen gegen den VfL Osnabrück wohl die Stunde von Sascha Schünemann schlagen.

Beim letzten Duell zwischen Hansa und Osnabrück vor neun Monaten hatte der damalige Mittelfeldspieler schon in der ersten Halbzeit die Rote Karte gesehen, die zweite der Hanseaten in dieser Partie! In doppelter Unterzahl jedoch konnten sie seinerzeit ein 1:1 erkämpfen. Diesmal also wird Sascha Schünemann links in der Vierer-Abwehrkette spielen: „Ich bin happy, dass ich spielen darf und werde mich auch voll reinhängen. Wir müssen gegen Osnabrück wieder mutig nach vorn spielen und wollen uns möglichst so viele Chancen herausspielen wie zuletzt gegen Unterhaching und in Dortmund.“

Ein Unentschieden, wie in der Vorsaison, dürfte diesmal jedoch zu wenig sein. „Wir waren zuletzt zweimal in siegfähiger Position und wollen jetzt dieses Spiel natürlich gewinnen“, so Peter Vollmann. Und sicherlich nicht nur deshalb, weil der bislang letzte Hansa-Sieg am 20. September gegen den aktuellen Spitzenreiter Arminia Bielefeld gelang.

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