Rostock lässt im Ost-Derby gegen Cottbus Federn:

Hansa muss weiter zittern

Das nicht Erwartete ist eingetreten: Hansa verlor gegen Cottbus und muss nun weiter um den Klassenerhalt bangen. Im Auswärtsspiel in Dresden geht es nun um alles.

Ein sehr angespannter Hansa-Trainer Karsten Baumann. Rostock verlor und kämpft nun in Dresden ums Überleben.
Bernd Wüstneck Ein sehr angespannter Hansa-Trainer Karsten Baumann. Rostock verlor und kämpft nun in Dresden ums Überleben.

Der FC Hansa Rostock hat die vorzeitige Rettung im Kampf gegen den Abstieg aus der 3. Fußball-Liga verpasst. Die Mecklenburger kassierten am Samstag vor 21 600 Zuschauern im ausverkauften Ostseestadion eine 0:1 (0:0)-Heimniederlage gegen Energie Cottbus und müssen nach der ersten Heimpleite in diesem Jahr nun bis zum letzten Spieltag bangen. Anton Makarenko erzielte mit einem verwandelten Foulelfmeter in der 74. Minute das Siegtor für die Lausitzer, die erstmals in Rostock gewannen.

Im ersten Spiel nach der Rückbenennung der Arena in „Ostseestadion“ waren die ersatzgeschwächten Hausherren von Beginn an die leicht tonangebende Vertretung. Aus den Bemühungen sprang bis zur Pause allerdings nur eine wirkliche Torgelegenheit heraus, als Kapitän Denis Weidlich in der 13. Minute von der Strafraumgrenze aus lediglich den linken Pfosten traf.

Nach dem Wechsel verflachte die ohnehin schon schwache Partie noch mehr. Hansa verstärkte nach dem Rückstand zwar die Offensive. Energie-Keeper Kevin Müller musste allerdings nur selten ernsthaft eingreifen.

Unterdessen steht Borussia Dortmund II als zweiter Absteiger neben Schlusslicht SSV Jahn Regensburg fest. Die Borussen verloren daheim gegen Dynamo Dresden mit 2:3 (1:2). Der dritte Absteiger wird nun am letzten Spieltag zwischen der SpVgg Unterhaching (39 Punkte), Hansa Rostock (41) und dem FSV Mainz 05 (41) ermittelt.

Arminia Bielefeld und der MSV Duisburg haben dagegen den Aufstieg in die 2. Fußball-Bundesliga geschafft. Bielefeld zitterte sich am Samstag gegen den bereits als Absteiger feststehenden SSV Jahn Regensburg zu einem glücklichen 2:2 (1:0) und machte somit den direkten Wiederaufstieg perfekt. Souveräner präsentierte sich Duisburg gegen den Tabellen-Dritten Holstein Kiel. Trotz eines frühen Rückstands siegte der MSV gegen die Kieler noch mit 3:1 (3:1).

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