Samstag geht's daheim gegen Mainz:

Hansa plagt Personalnot mitten im Abstiegskampf

Die Mainzer Bundesliga-Reserve spielt erstmals in Rostock vor. Der Erwartungsdruck ist für beide Teams riesig.

Hansa spielt Samstag daheim gegen Mainz.
dpa Hansa spielt am Samstag daheim gegen Mainz.

Nach zuletzt zwei Unentschieden gegen unmittelbare Tabellennachbarn steht für die Drittliga-Fußballer des FC Hansa Rostock Samstag das nächste wegweisende Duell auf dem Programm. Zu Gast in der Rostocker DKB-Arena ist die punktgleiche Mannschaft des 1. FSV Mainz 05 II.

Die bislang einzigen Duelle zwischen der FSV-Reserve und Hansa fanden im Mainzer Bruchwegstadion statt, wo die Mecklenburger – wie schon das DFB-Pokalspiel 2002 – auch das Hinspiel der laufenden Saison mit 2:0 gewannen. Diese Begegnung am 29. August 2014 war zugleich die bislang einzige der laufenden Saison, in der Hansa ohne Gegentor geblieben ist. In den anderen 24 Drittliga-Punktspielen mussten die drei Hansa-Keeper Jörg Hahnel, Johannes Brinkies und Marcel Schuhen in jeder Begegnung mindestens einmal hinter sich greifen, so dass die Rostocker mit 50 Gegentoren in 25 Spielen auch die löchrigste Abwehr der 3. Liga stellen.

José-Alex Ikeng muss Debüt erneut verschieben

Dennoch: Beim Duell mit Mainz zählt für Rostock nur ein Sieg: „Mit Unentschieden werden wir da unten nicht rauskommen. Dafür brauchen wir Siege“, sagt Trainer Karsten Baumann. Und, er hat nicht sein bestes Aufgebot zur Verfügung. Der im Winter geholte José-Alex Ikeng muss sein Debüt wegen Adduktorenbeschwerden wohl erneut verschieben, zudem gibt es einige Langzeitverletzte.

Wenn sich beide Vertretungen Samstag ab 14 Uhr in Rostock erneut gegenüberstehen, werden ohnehin mit den beiden Hinspiel-Torschützen Christian Bickel und Marcel Ziemer, dem aktuellen Doppeltorschützen Steven Ruprecht sowie dem neuen Kapitän Denis Weidlich auf Rostocker Seite wahrscheinlich nur vier Akteure erneut in der Startelf stehen.

Sascha Schünemann voraussichtlich dabei

Sascha Schünemann hat am Donnerstag erstmals wieder am Mannschaftstraining teilgenommen: „Ich gehe davon aus, dass er am Sonnabend wieder einsatzfähig ist. Ebenso wie Robin Krauße, der am Donnerstag wegen eines Pferdekusses nicht trainieren konnte“, erklärte der Rostocker Coach, der sich zudem freut, dass Stürmer Halil Savran „wieder ganz dicht an der Mannschaft dran ist. Damit haben wir vorne im Angriff nun wieder eine weitere Option.“

Mit dem 36-jährigen Sandro Schwarz haben die Mainzer seit drei Tagen auch einen neuen Übungsleiter, der möglicherweise neue Ideen auch personeller Art einfließen lassen könnte. Dieser Trainerwechsel war im Endeffekt nur eine Folge der Beurlaubung des Mainzer Bundesliga-Coaches Kasper Hjulmand und der Beförderung von Martin Schmidt. „Ich gehe allerdings davon aus, dass sich an der Spielweise der Mainzer nicht viel ändern wird. Innerhalb des Vereins wird mannschaftsübergreifend mit der gleichen Philosophie gespielt“, weiß Karsten Baumann.

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