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Hansa Rostock entzieht Fanszene Arbeitskarten

Die Krawalle beim Pokalspiel gegen Hertha BSC sorgten für Empörung in ganz Deutschland. Nun kündigt Hansa Konsequenzen an.

Von den Ankündigungen des Vereins dürften viele Fans nicht begeistert sein. (Symbolbild)
Bernd Wüstneck Von den Ankündigungen des Vereins dürften viele Fans nicht begeistert sein. (Symbolbild)

Hansa Rostock zieht konkrete Konsequenzen aus den Fan-Krawallen beim DFB-Pokalspiel gegen Hertha BSC. Der Verein entzieht der aktiven Fanszene sämtliche Arbeitskarten und Durchfahrtsbescheinigungen für den Bereich der Südtribüne und entfernt einen Fancontainer hinter der Fantribüne, wie der Fußball-Drittligist am Mittwochabend mitteilte.

Zudem regelt der Club einen Teil seines Sicherheitskonzeptes neu. Man habe festgestellt, „dass das Konzept der Fanordner auf der Südtribüne derzeit nicht ausreichend funktioniert”, heißt es in der Mitteilung. Daher werde in Zukunft auch in diesem Bereich des Stadions der reguläre Ordnungsdienst eingesetzt.

Bei der Pokalpartie am Montagabend hatten Rostocker Anhänger ein großes Banner der Berliner Fans im Stadion verbrannt. Der Chef der Rostocker Polizeiinspektion Michael Ebert hatte daraufhin gesagt, es liege „die Vermutung nahe, dass das Banner über vereinseigene Strukturen und mit Wissen von Vereinsoffiziellen ins Stadion gelangen konnte”.

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