3. Liga:

Hansa-Trainer bangt vor Ost-Derby um Offensiv-Duo

Erstmals in diesem Jahr erwarten die Rostocker über 10 000 Fans im Stadion. Karsten Baumann hat sehr großen Respekt vor dem Chemnitzer FC.

dpa

Noch elf Spieltage sind in der aktuellen Drittliga-Saison zu absolvieren und nur noch fünf Heimspiele stehen für den FC Hansa Rostock auf dem Programm. Den Anfang macht am Sonnabend das Duell mit dem Chemnitzer FC, das um 14 Uhr in der Rostocker DKB-Arena angepfiffen wird. Zu dieser Begegnung werden erstmals in diesem Kalenderjahr wieder mehr als 10 000 Zuschauer erwartet, so dass die Stadiontore diesmal schon 90 Minuten vor Spielbeginn öffnen werden. Rund 8000 Tickets waren bis gestern schon im Vorverkauf abgesetzt worden. Wohl auch eine Reaktion auf den Auswärtssieg in Halle. Rückenwind für die „Kogge“.

Der Chemnitzer FC reist als Tabellenelfter nach Rostock und kann – bei jeweils zweistelligen Punktabständen zu den Auf- bzw. Abstiegsplätzen – die Saison wohl relativ unbeschwert zu Ende spielen, im Auswärtsspiel bei Hansa also schon ohne großen Druck auflaufen. Dies weiß natürlich auch der Rostocker Trainer Karsten Baumann: „Die Chemnitzer sind – nach ihrer Negativserie vor der Winterpause – wieder stabiler geworden und haben auch das letzte Spiel gegen Dortmund II mit 3:1 gewonnen. Sie kommen mit der zweitbesten Abwehr der Liga zu uns, sind defensiv also sehr stabil. Doch mit Löning und Fink haben sie auch zwei absolute Top-Torjäger in ihren Reihen.“

Bei Hansa hingegen droht mit Marcel Ziemer der beste Torschütze der laufenden Saison auszufallen. Und als ob dies noch nicht genug wäre, fällt wahrscheinlich auch Christian Bickel, der zuletzt beim 2:1- Auswärtssieg in Halle beide Hansa-Treffer vorbereitet hatte, aus. „Diese Spieler sind aktuell krank und konnten in dieser Woche nicht trainieren. Hinter beiden steht ein ganz großes Fragezeichen“, erklärte Karsten Baumann, für den dieser Ausfall besonders bitter wäre: „Sie waren zuletzt immerhin unsere Aktivposten. Andererseits haben wir genügend Spieler im Kader, die nun ihre Chance bekommen.“

 

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