Heimspiel am Samstag:

Hansa-Trainer hat zweimal die Qual der Wahl

Der Fußball-Drittligist aus Rostock darf erneut in der DKB-Arena ran. Der Gegner ist schwer einzuschätzen.

Für den FC Hansa steht innerhalb von acht Tagen das zweite Heimspiel an.
dpa Für den FC Hansa steht innerhalb von acht Tagen das zweite Heimspiel an.

Bevor die 3. Liga wieder eine zweiwöchige Punktspielpause einlegt, steht am kommenden Wochenende der 17. Spieltag auf dem Programm. Für den FC Hansa steht damit innerhalb von acht Tagen das zweite Heimspiel an. Am Sonnabend ab 14 Uhr gastiert die zweite Mannschaft des VfB Stuttgart in der Rostocker DKB-Arena. Den Gegner hat Trainer Peter Vollmann beim 2:1-Heimsieg über Borussia Dortmund II persönlich unter die Lupe genommen.

„Die Abwehr wird sicherlich in der bewährten Formation auflaufen und bestimmt sind auch Holzhauser und Rathgeb wieder dabei, die der Mannschaft das Gesicht geben. Aber sonst muss man noch abwarten, welche Fußballer aus dem Bundesliga-Kader am Sonnabend zur Mannschaft stoßen. Seit die Unterstützung von oben da ist, geht es für die Stuttgarter ja mächtig bergauf“, weiß Peter Vollmann.

Aleksandar Stevanovic fällt wohl aus

Während die VfB-Reserve nach dem siebenten Spieltag noch Tabellenschlusslicht war und vier Punkte Rückstand auf Rang 17 hatte, belegt die Mannschaft von Jürgen Kramny aktuell Rang 12 und hat schon zehn Punkte mehr auf dem Konto als Hansa. Im Vergleich zum Osnabrück-Spiel muss Hansa-Trainer Vollmann wohl auf seinen Spielmacher Aleksandar Stevanovic verzichten (Syndesmoseband verletzt).

Sebastian Pelzer trainiert nach langer Pause wieder, Kai Schwertfeger und Martin Pett fallen aber verletzt aus. Die Qual der Wahl hat der Trainer auf der Torhüterposition und im Sturm. Vollmann wollte sich da aber noch nicht in die Karten gucken lassen.

Erste Begegnung für Uwe Klein als neuer Sportdirektor

Das Heimspiel gegen den VfB Stuttgart II ist auch die erste Begegnung für Uwe Klein als neuer Sportdirektor des FC Hansa. Der 44-jährige Fußball-Lehrer, der am Mittwoch einen Vertrag bis zum Sommer 2016 unterschrieben hatte, wurde auf der Pressekonferenz vorgestellt und glaubt, dass er in Rostock ähnliche Voraussetzungen vorfindet wie seinerzeit bei Fortuna Düsseldorf, wo er von 2002 bis 2014 als Co-Trainer gearbeitet hat: „Dort haben wir damals auch mit kleinen Mitteln angefangen und den Weg von der Oberliga zurück in die Bundesliga geschafft. Die hier aktuell schwierige Situation ist durchaus vergleichbar mit der in Düsseldorf – bevor dann die bis heute positive Entwicklung begann.“

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