Eigentor in der Nachspielzeit:

Hansa trennt sich unentschieden vom FSV Frankfurt

Lange sah es nach dem vierten torlosen Pflichtspiel in Folge für Hansa Rostock aus. Doch in der Nachspielzeit im Spiel gegen den FSV Frankfurt gelang der vielumjubelte Ausgleichtreffer - aber nicht durch einen Hanseaten.

Trotz der großartigen Unterstützung durch die Hansa-Fans hat es wieder nicht zu einem Dreier gereicht.
Hendrik Schmidt Trotz der großartigen Unterstützung durch die Hansa-Fans hat es wieder nicht zu einem Dreier gereicht.

Der FC Hansa Rostock trennt sich am fünften Spielttag der dritten Fussballbundesliga vom FSV Frankfurt mit 1:1. Wie schon bei der Pokal-Niederlage gegen den Zweitligisten Fortuna Düsseldorf und in den Ligaspielen gegen Großaspach und Halle traf Hansa Rostock auch diesmal das gegnerische Tor nicht. Vielmehr profitierte die Kogge von einem Eigentor der Hessen in der Nachspielzeit der Partie.

Das höhepunktarme Spiel gegen den FSV lief lange auf ein torloses Remis hinaus. Doch in der 71. Spielminute traf Frankfurts Joker Maurice Deville völlig überraschend zum 1:0 für die Gäste aus der Mainmetropole. In der 83. Minute sah der Frankfurter Routinier Marc Heitmeier wegen einer Notbremse die rote Karte. Die nachfolgenden wütenden Angriffe der Hanseaten sollten schließlich doch belohnt werden: Nach einer Freistoßflanke lenkte der eingewechselte Luxemburger Deville, der schon das erste Tor erzielt hatte, das Leder mit dem Kopf unglücklich ins eigene Tor.

Am kommenden Freitag tritt Hansa Rostock beim Tabellenzweiten VfR Aalen an. Anstoß ist 18 Uhr.