Eishockey:

Hochspannung auf dem Eis - das Finale kommt

Derby-Stimmung zum Ostseeliga-Halali: Der Titelverteidiger Klinker Wikinger und die Herausforderer Malchower Wölfe kämpfen ab Sonnabend um den Eishockey-Titel. 

Wer kann nach den zwei Finalspielen in der Ostsee-Spree-Liga jubeln? Im Vorrundenspiel hatten die Malchower zuletzt nach Penaltyschießen die Nase vorn.
Heiko Brosin Wer kann nach den zwei Finalspielen in der Ostsee-Spree-Liga jubeln? Im Vorrundenspiel hatten die Malchower zuletzt nach Penaltyschießen die Nase vorn.

Zum ersten Mal in der Geschichte der Eishockey-Ostseeliga fällt die Titelentscheidung in einer Play-off-Runde, in der die beiden besten Mannschaften der Abschlusstabelle noch in zwei Endspielen aufeinandertreffen. Und am Ende ist es keine Überraschung, dass sich für das aktuelle Play-off-Finale jene beiden Teams qualifizieren konnten, die bereits in der vergangenen Saison die ersten beiden Plätze belegt hatten. Tabellenerster wurde auch diesmal Titelverteidiger Klinker Wikinger, der 22 von 24 möglichen Punkten einfahren konnte, die einzige Saisonniederlage (3:4 nach Penaltyschießen) dabei allerdings gegen die Malchower Wölfe kassierte, die mit 18 Punkten schließlich den zweiten Tabellenplatz belegten.

Die beiden Finalspiele sind nun für den 14. und 28. Februar im Malchower Eisstadion angesetzt und beginnen jeweils um 18 Uhr. Neuer Landesmeister wird jene Mannschaft, die in der Summe der beiden Ergebnisse die Nase vorn hat. Dies bedeutet gleichzeitig, dass – im Gegensatz zur normalen Meisterschaftsrunde – die erste der beiden Begegnungen durchaus unentschieden enden kann, ohne dass ein Sieger im Penaltyschießen ermittelt wird. Zudem gibt es ein weiteres Novum für Eishockey-Spiele im Nordosten. Wie sonst nur bei internationalen Spielen oder in der Deutschen Eishockey-Liga DEL, werden die beiden Endspiele der Ostseeliga jeweils von vier Schiedsrichtern – zwei Hauptschiedsrichtern und zwei Linienrichtern – geleitet.