Pfingstrennen:

Janoschka, Katt und Co. liefern auf dem Bergring ein Spektakel

Jubiläum in der Hechtstadt Teterow: 25 000 Fans kamen und sahen spannende Rennen.

Bergringpokal-Sieger Stephan Katt (Mitte) mit dem Zweiten Enrico Janoschka (links) und Roberto Haupt.
Heiko Brosin Bergringpokal-Sieger Stephan Katt (Mitte) mit dem Zweiten Enrico Janoschka (links) und Roberto Haupt.

Das 95. Jubiläumsrennen im 85. Jahr des Bestehens vom Teterower Bergring bot den 25 000 Zuschauern auf der schönsten Grasbahn Europas besten Motorrennsport. Lokalmatador Enrico Janoschka bleibt dabei der Platzhirsch auf dem Teterower Bergring. Der für den MC Bergring startende Güstrower feierte bei der 95. Auflage des legendären Grasbahnrennens am Pfingstwochenende vier Siege und war damit noch erfolgreicher als im vergangenen Jahr, als er dreimal auf dem obersten Treppchen stand.

Sportlicher Höhepunkt des vom MC Bergring Teterow sehr gut organisierten Rennens, war der Lauf um den Bergringpokal. Und hier gab es die große Überraschung: Entsprechend der schnellsten Rundenzeiten, starteten die Fahrer versetzt aus drei Startreihen. Dabei nutzte der Neuwittenbeker Stephan Katt den Vorteil des Starts aus der ersten Reihe. Die Führung nach dem Start gab Katt bis ins Ziel nicht mehr her, obwohl Enrico Janoschka die zunächst 100 Meter Rückstand unter dem Applaus der Fans bis auf eine Motorradlänge verkürzte. „Schade, da kann man nichts machen. Aber ich gönne Stephan den Sieg“, sagte Janoschka über seinem drei Jahre jüngeren Kontrahenten. Katt freute sich riesig über seinen ersten großen Erfolg auf dem Bergring: „Ich wusste, wie stark Enrico nach hinten raus fährt, aber es hat zum Glück gereicht. Ich bin schon Teamweltmeister und Grasbahneuropameister, aber ein Sieg in Teterow ist schon etwas ganz Besonderes,“ erklärte der „Catman“.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung