Trophäe für Barcelonas Superstar :

Messi zum fünften Mal Weltfußballer des Jahres

Messis Brillanz ist rund um den Globus anerkannt. Der fünfte Sieg des Superstars bei der Weltfußballer-Gala ist daher wenig überraschend. Ein süßes Geheimnis lüftete WM-Torschützenkönigin Célia Šašić.

Patrick Seeger "Jedes Jahr will man besser sein als im Jahr zuvor", sagt Lionel Messi. Und das gelingt im offensichtlich auch.

Lionel Messi hat sich im Dauerduell der Superstars gegen Cristiano Ronaldo durchgesetzt und zum fünften Mal den Titel als Weltfußballer des Jahres geholt. Nach zwei zweiten Plätzen hinter seinem Lieblingsrivalen von Real Madrid in den vergangenen Jahren wurde der Argentinier am Montagabend im Kongresshaus von Zürich wie schon von 2009 bis 2012 mit der wichtigsten Auszeichnung für einen Profifußballer geehrt.

Wie erwartet konnte Messis brasilianischer Teamkollege vom FC Barcelona, Neymar, als dritter für das Finale bei der FIFA-Gala nominierter Spieler nicht in die Entscheidung um den Ballon d'Or eingreifen. "Jedes Jahr will man besser sein als im Jahr zuvor. Wir hatten ein berauschendes Jahr, und das erfüllt einen mit Stolz", sagte Messi.

Deutsche Profis hatten es diesmal nicht unter die Top drei geschafft. Bayern-Schlussmann Manuel Neuer, vor einem Jahr als frisch gekürter Weltmeister-Torwart noch Dritter hinter Ronaldo und Messi, schied wie sein Münchner Teamkollege Thomas Müller und Toni Kroos von Real Madrid aus, als das Feld im November 2015 von 23 Spielern auf drei reduziert worden war. Neuer wurde immerhin als einziger deutscher Spieler und als einziger Bundesliga-Profi in die FIFA-Weltelf gewählt.

In der Frauen-Entscheidung landete die nach der WM zurückgetretene Frankfurterin Célia Šašić hinter der neuen Preisträgerin Carli Lloyd aus den USA. Dennoch sorgte sie für einen der schönsten Momente des Abends: "In den nächsten Monaten kommt eine neue Herausforderung auf mich zu. Dafür gibt es keine Trophäe, und ich freue mich sehr darauf", sprach sie auf der Bühne glückstrahlend von ihrer Schwangerschaft.

Bei der Trainerwahl ging der deutsche Fußball erstmals seit 2012 leer aus. Barca-Coach Luis Enrique gewann vor Bayern-Trainer Pep Guardiola und wurde Nachfolger von Bundestrainer Joachim Löw (2014) und Jupp Heynckes (2013).

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