Fußball-Europameisterschaft:

Ohne Holland geht es zur EM

In den Niederlanden wird getrauert, in der Türkei gejubelt. Der letzte Spieltag der EM-Qualifikation brachte noch wichtige Entscheidungen.

Sie können es noch nicht glauben. Im nächsten Jahr müssen die Niederländer die EM im Fernsehen verfolgen.
Koen Van Weel Sie können es noch nicht glauben. Im nächsten Jahr müssen die Niederländer die EM im Fernsehen verfolgen.

Die niederländische Fußball-Nationalmannschaft hat die Euro 2016 in Frankreich verpasst. Der WM-Dritte kassierte am Dienstagabend mit dem 2:3 (0:2) im letzten Gruppenspiel gegen die bereits qualifizierten Tschechen eine bittere Heimniederlage. Die Türkei buchte mit einem späten Treffer zum 1:0 (0:0) gegen Island als bester Gruppen-Dritter noch das Direkt-Ticket zur EM-Endrunde. Auch Kroatien ist nach dem 1:0 (1:0)-Sieg auf Malta auf direktem Weg weiter, weil Norwegen 1:2 (1:0) in Italien verlor.

2002 hatte die Niederlande die WM verpasst

In der Relegation um die restlichen vier Startplätze spielen Mitte November die Tabellen-Dritten Norwegen, Ukraine, Dänemark, Irland, Schweden, Slowenien, Ungarn, und Bosnien-Herzegowina. Die Playoff-Spiele werden am 18. Oktober in Nyon ausgelost.

Die Niederlande hatten vor 13 Jahren mit der Weltmeisterschaft 2002 ihr bis dato letztes großes internationales Turnier verpasst. Nun muss das Team von Bondscoach Danny Blind für die Qualifikation zur WM 2018 neu aufgebaut werden. „Dunkle Zeiten für den niederländischen Fußball“, prophezeite die Boulevardzeitung „De Telegraaf“.

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