Operation steht noch bevor:

Rad-Profi Basso nimmt Kampf gegen den Krebs auf

Nach der Operation heute wird klar sein, wie schwer die Krankheit ist. Die Anteilnahme ist groß.

„Nach der Operation werden wir wissen, worum es sich handelt. Jetzt bin ich sehr optimistisch und gelassen“, betonte Ivan Basso.
Yoan Valat „Nach der Operation werden wir wissen, worum es sich handelt. Jetzt bin ich sehr optimistisch und gelassen“, betonte Ivan Basso.

Nach seinem persönlichen Schicksalsschlag hat sich Ivan Basso kämpferisch gezeigt. „Der Schock war sehr groß, aber ich versuche, auch in schwierigen Situationen immer mich zu wehren und das ist auch jetzt so“, sagte der zweimalige Giro-d‘Italia-Sieger, der bereits heute wegen seiner Hodenkrebserkrankung operiert wird. „Der einzige mögliche Weg in solch einer Situation ist Vertrauen und Optimismus“, ergänzte der 37 Jahre alte Radprofi.

Basso war am Ruhetag bei der 102. Tour de France ausgestiegen, nachdem seine schlimme Krankheit bei einer Routine-Untersuchung festgestellt worden war. Der zweimalige Giro-d‘Italia-Sieger hatte bei einem Sturz eine Hodenquetschung erlitten, wodurch es erst zu einer Untersuchung kam. „Nach der Operation werden wir wissen, worum es sich handelt. Jetzt bin ich sehr optimistisch und gelassen“, betonte er.

Basso wurde am Dienstag nochmals im Mailänder Krankenhaus San Raffaele untersucht, wo es auch heute zu dem operativen Eingriff durch Professor Francesco Montorsi kommen soll. „Am Ende hatte ich noch Glück: Der Radsport hat mit geholfen, etwas zu entdecken, was ich sonst niemals bemerkt hätte“, sagte er.

 

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