Regionalliga:

René Pütt möchte am Saisonende etwas zu feiern haben

Am Mittwoch bestreitet der Abwehrspieler sein 101. Punktspiel für die TSG – ein wichtiges im Abstiegskampf.

Gehört auf der linken Abwehrseite zu den besten Spielern der Regionalliga: TSG-Kicker René Pütt.
M. Schütt Gehört auf der linken Abwehrseite zu den besten Spielern der Regionalliga: TSG-Kicker René Pütt.

Verpflichtung Januar 2011, Regionalliga-Aufstieg 2012, Landespokalsieg 2013, Regionalliga-Meisterschaft 2014, verpasster Drittligaaufstieg 2014 – René Pütt hat als Fußballer der TSG Neustrelitz alle diese Eckdaten der letzten Jahre erlebt. Sowohl Höhen als auch Tiefen.

Am vergangenen Wochenende absolvierte der gebürtige Berliner nun sein 100. Punktspiel für die TSG. Beim VFC Plauen reichte es für die Residenzstädter aber nicht zu einem Dreier. Am Ende blieb es torlos. „Diese Anzahl an Spielen für einen Verein macht mich schon etwas stolz. Das ist ja heute nicht mehr üblich, solange bei einem Verein zu sein“, sagt der 24-Jährige, der zudem noch etliche Freundschafts-, Test- und Landespokalspiele für die TSG absolvierte.

Einer der besten Regional-Kicker

Trainer Rastislav Hodul lotste den Abwehrspieler einst in das Neustrelitzer Parkstadion, ehe René Pütt dann auch unter Thomas Brdaric, Torsten Gütschow und nun Andreas Petersen bei der TSG spielte und dabei eine enorme Entwicklung genommen hat.

Mittlerweile zählt der Fußballer mit der Rückennummer 16 zu den besten Regionalliga-Kickern auf der linken Abwehrseite. Aber auch offensiv ist der TSG-Kicker stark. Immerhin erzielte René Pütt in der laufenden Saison bisher schon fünf Tore und stand dabei in allen TSG-Partien über die kompletten 90 Minuten auf dem Rasen.

Neben dem Klassenerhalt in der Regionalliga peilt der TSG-Spieler mit seiner Mannschaft auch im Landespokal das Finale an. „Bisher gab es am Saisonende immer was zu feiern. Mal gucken, was noch möglich ist“, sagt „Pütti“ vielsagend. Der TSG-Kicker kam über die Stationen Normannia 08 Berlin, Frohnauer SC, Tennis Borussia Berlin, Hertha BSC und Türkiyemspor Berlin in das Neustrelitzer Parkstadion.

Doch jetzt heißt es für den TSG-Spieler erst einmal volle Konzentration auf das Nachholspiel am Mittwoch gegen Schlusslicht FC Viktoria 1889 Berlin (Anstoß 18 Uhr/Stadion Lichterfelde). „Das wird gegen Viktoria Berlin purer Abstiegskampf“, so René Pütt, der in Berlin sein 101. Pflichtspiel für die TSG Neustrelitz bestreitet.

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