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Teilnehmer-Rekord beim Haffmarathon?

Der Startschuss des 34. Haffmarathon wirft seine Schatten voraus. Das Teilnehmerfeld ist bestellt und verspricht Spannung pur. Während bei den Frauen eine neue Siegerin gesucht wird, treten bei den Männern die Gewinner der beiden Vorjahre an.

Der Sieger von 2015 ist auch in diesem Jahr am Start: Christian Kittler vom SV Turbine Neubrandenburg.
Thomas Krause Der Sieger von 2015 ist auch in diesem Jahr am Start: Christian Kittler vom SV Turbine Neubrandenburg.

Der erste Rekord steht schon vor dem Startschuss: Für den Ueckermünder Haffmarathon ist die Zahl der Voranmeldungen noch nie so groß gewesen wie in diesem Jahr. 320 Kinder, Jugendliche, Frauen und Männer wollen am Samstag bei der 34. Auflage im Seebad dabei sein. „Das ist wirklich eine tolle Zahl. Es sieht ganz nach einem neuen Teilnehmerrekord aus. Zumal auch das Wetter sehr schön werden soll“, sagt Rennleiter Frank Greiner-Mai vom Gastgeber SV Einheit Ueckermünde.

Die bisherige Bestmarke steht bei 320 Teilnehmern aus dem Jahr 2012. Bedenkt man, dass es in Ueckermünde immer noch eine Reihe von Kurzentschlossenen gibt, wackelt der alte Rekord gewaltig. Nachmeldungen sind am Wettkampftag noch bis eine Stunde vor dem Start möglich. Der 34. Haffmarathon wird am Samstag um 11 Uhr am Ueckermünder Greifen-Gymnasium eröffnet. Der Lauf wird gleichzeitig als Marathon-Landesmeisterschaft Mecklenburg-Vorpommern gewertet sowie für den MV-Landeslaufcup.

Streckenrekordlerin dieses Jahr nicht am Start

Im Mittelpunkt steht einmal mehr der Marathonlauf, bei dem die Landesmeister 2017 gekürt werden. Bei den Männern bahnt sich dabei ein spannendes Rennen an. Titelverteidiger Joachim Stelter (MSC Waren), Christian Kittler (Turbine Neubrandenburg, Haffmarathon-Sieger von 2015), Carsten Tautorat vom TC Fiko Rostock, der im Vorjahr beim Rostock-Marathon (2:51:40 Stunden) siegte, Jan-Henrik Lange und Stefan Mast von der HSG Uni Greifswald, Stefan Lange von der LG Schwerin sowie Lokalmatador Sven Lorenz (1. LAV Torgelow) wollen über die 42,2 Kilometer um die besten Platzierungen laufen.

Bei den Damen scheint der Ausgang hingegen völlig offen zu sein, es wird aber auf jeden Fall eine neue Marathon-Landesmeisterin geben. Angelika Schlender-Kamp vom HSV Neubrandenburg, die 2016 mit 3:09:38 Stunden gewann und dabei einen neuen Streckenrekord aufstellte, ist am Samstag nicht dabei.