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TSG gelingt der Befreiungsschlag

Dem neuen Trainer beim Fußball-Regionalligisten Neustrelitz gelingt der Einstand. Aufsteiger Budissa Bautzen wird mit 2:0 bezwungen.

Das neue Trainer-Duo der TSG Neustrelitz feierte einen gelungenen Einstand: Coach Andreas Petersen (links) und "Co" Ersan Parlatan durften sich gemeinsam mit Fans und Spielern über das 2:0 gegen Aufsteiger Budissa Bautzen freuen.
Matthias Schütt Das neue Trainer-Duo der TSG Neustrelitz feierte einen gelungenen Einstand: Coach Andreas Petersen (links) und "Co" Ersan Parlatan durften sich gemeinsam mit Fans und Spielern über das 2:0 gegen Aufsteiger Budissa Bautzen freuen.

Ein Debüt nach Maß konnte TSG-Trainer Andreas Petersen am Sonnabend feiern. In seinem ersten Spiel an neuer Arbeitsstätte gelang ein voller Punktgewinn. Die Neustrelitzer kamen vor 718 Zuschauern zu einem verdienten 2:0 (1:0)-Erfolg gegen den Regionalliga-Neuling Budissa Bautzen. Ohne Furcht und Zittern ging der Gastgeber in diese Partie - immerhin vor dem Anpfiff auf einem Abstiegsplatz. Doch die Mannschaft zeigte endlich wieder alte Tugenden, spielte mit viel Druck, schnell und vor allem endlich wieder über die Flügel.

Lohn der vielen Mühen: In der 38. Minute kam der Flachpass von rechts von Ben Zolinski. Devann Yao nahm sich das Runde, lief noch ein paar Meter und zog dann aus knapp 20 Metern ab - 1:0. In der 66. Minute legte der erst drei Minuten zuvor eingewechselte Mame Mbar Diouf nach. Allein mit dem Ball vor Torwart Jakub Jakubov ließ der TSG-Mann dem Bautzener Keeper keine Chance. Die Neustrelitzer dominierten danach die Partie bis zum Abpfiff und wurden dann von den Fans begeistert gefeiert. "Solch einen Einstand wünscht man sich als Trainer, klar", freute sich Coach Andreas Petermann. "Das war sehr gut. Trotzdem wird alles, was nun folgt, kein Selbstlauf. Wir dürfen jetzt nicht abheben. Das war heute ein guter Anfang, mehr nicht. Ich bin aber sehr optimistisch, dass wir gemeinsam mit den tollen Fans durch dieses Tal hindurch- kommen."