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TSG-Trainer schwört Team auf Abstiegskampf ein

Andreas Petersen hat einen guten Ruf in der Fußball-Branche. Die Neustrelitzer Spieler hat der neue TSG-Trainer erst einmal wieder in die Spur gebracht. Was er noch vorhat, erzählte er im Interview.

Hat noch viel vor - das TSG-Trainerduo mit Coach Andreas Petersen (links) und Co-Trainer Ersan Parlatan.
Matthias Schütt Hat noch viel vor - das TSG-Trainerduo mit Coach Andreas Petersen (links) und Co-Trainer Ersan Parlatan.

Vor sechs Wochen nannten Sie als erstes Ziel, zur Winterpause über dem Strich zu stehen. Mission erfüllt?

Teilweise. Aber, die Situation hat sich zwar nicht verschlechtert, aber auch nicht sonderlich verbessert. Der Alltag heißt weiter Abstiegskampf, und in dem stecken etwa neun Mannschaften. Das macht die Liga in diesem Jahr so spannend: Da sind drei, vier Teams, die spielen um den Aufstieg, zwei stehen zwischen Baum und Borke und für den Rest heißt es: Vorsicht im Abstiegskampf.

Also keine Entwarnung im Parkstadion?

Nein. Ich hab den Jungs gesagt, dass wir einen langen Atem brauchen, der Abstiegskampf kann bis zum letzten Spieltag andauern. Aber dennoch sind wir erst einmal zufrieden, was wir in den zurückliegenden Wochen erreicht haben – von den Ergebnissen her, aber auch von der Art und Weise, wie wir spielen. Vielleicht wären sogar einige Punkte mehr drin gewesen.

Der Abstiegskampf braucht besondere Tugenden?

Richtig. Gegen die Teams oben kannst du spielerisch zum Erfolg kommen. Aber du musst auch lernen zu beißen und zu kratzen – wie wir so salopp sagen. Wir haben noch zu viele nette Schwiegersöhne. Andere Teams sind da giftiger, uns fehlt etwas diese Mentalität. Ich habe zuletzt Meuselwitz gegen Auerbach gesehen. Fußballerisch war das nichts, aber beide haben gekämpft bis zum Abpfiff. Ein bisschen müssen wir davon übernehmen. Sowohl fußballerisch als auch kämpferisch wollen und müssen wir zulegen.