Wieder Punkte gegen den Abstieg gesammelt:

TSG vor einem sehr fragwürdigen Auswärtsspiel

Nach dem 1:0-Sieg gegen Babelsberg muss der Fußball-Regionalligist aus Neustrelitz nun in Plauen antreten. Da weiß noch niemand, ob und wie diese Partie hinterher gewertet wird.

Das Trainer-Duo der TSG mit Coach Andreas Petersen (links) und "Co" Ersan Parlatan konnte nach dem Dreierpack gegen Babelsberg zufrieden sein.
Matthias Schütt Das Trainer-Duo der TSG mit Coach Andreas Petersen (links) und "Co" Ersan Parlatan konnte nach dem Dreierpack gegen Babelsberg zufrieden sein.

TSG-Präsident Hauke Runge ahnte es schon vor dem Match am 19. Spieltag in der Fußball-Regionalliga. „Mein Tipp war ein Heimsieg. Am Ende hat es gestimmt, auch wenn etwas Glück dabei war“, freute sich das TSG-Oberhaupt über den knappen 1:0 (1:0)-Heimerfolg im Flutlichtspiel vor rund 1100 Zuschauerm im Parkstadion gegen den SV Babelsberg 03 und strahlte über das ganze Gesicht. Ein wichtiger Heimdreier für die TSG-Truppe von Coach Andreas Petersen im Kampf gegen den Abstieg. Mittlerweile haben die Residenzstädter 22 Punkte auf dem Konto. Das reicht aber noch lange nicht für den Klassenerhalt. „Wir müssen Woche für Woche ans Limit gehen. Noch haben wir nichts erreicht“, mahnte TSG-Coach Andreas Petersen nach dem sechsten Saisonsieg.

Die TSG-Mannschaft steht im März vor einem richtungsweisenden Monat. Der Auswärtspartie gegen den insolventen VFC Plauen, wo nach jetzigem Stand niemand genau weiß, in welcher Form das Spiel überhaupt gewertet wird, folgen Spiele gegen die direkten Konkurrenten FC Viktoria 1889 Berlin und ZFC Meuselwitz. Zudem haben die Residenzstädter noch das Pokalhalbfinale gegen den Verbandsligisten Greifswalder SV 04 vor der Brust. „Das werden sicherlich arbeitsreiche und anstrengende Wochen, mit einem hoffentlich erfolgreichen Ausgang“, so Runge, der sich vor allem am kommenden Gegner stört. „Wir müssen uns leider der Albernheit beugen und in Plauen antreten. Leider ist diese Angelegenheit undurchsichtig und noch nicht entschieden. Trotz alledem wollen wir gewinnen.“ Im Heimspiel gegen die Babelsberger hatten die Residenzstädter jedenfalls das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite.