Nach dem 50. Hansa-Jubiläum:

Union-Fans zerlegen Regionalzug

Nach einem Freundschaftsspiel zwischen Hansa Rostock und dem 1. FC Union Berlin randalierten Union-Fans in einem Regionalzug.

Bei ihrer Verwüstung hinterließen die Union-Fans nicht nur Müll, sondern auch drei zerstörte Wagons.
Bundespolizei/Screenshot Twitter Bei ihrer Verwüstung hinterließen die Union-Fans nicht nur Müll, sondern auch drei zerstörte Wagons.

"Das geht gar nicht", schrieb die Bundespolizei am Sonnabend auf dem Kurznachrichtendienst Twitter und teilte dazu zwei Bilder. Sie zeigen das Ausmaß der Zerstörungswut der Fans des 1.FC Union Berlin.

Nach dem Freundschaftsspiel zwischen dem Fußball-Drittligisten Hansa Rostock zum 50. Vereinsjubiläum gegen den Zweitligisten 1. FC Union Berlin randalierten die Fans auf ihrem Heimweg. Drei Wagons des Regionalzuges wurden komplett zerstört. Die Fußball-Fans rissen Fenster-Rollos herunter und und schlugen Deckenverkleidungen ein, wie ein Sprecher der Bundespolizei am Sonntag mitteilte.

Zudem beschmierten sie das Zuginnere mit Graffiti. "Eine solch massive Zerstörung ist selten", so der Sprecher. Insgesamt seien rund 600 Union-Fans in dem Zug gewesen, etwa 400 stiegen gegen 23.45 Uhr am Bahnhof Gesundbrunnen aus. Die Höhe des Sachschadens werde noch ermittelt, die Auswertung der Videoaufnahmen dauere an.

Das Freundschaftsspiel hatte Union mit 3:1 gewonnen.

 

 

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