Halali in der Ostseeliga:

Wikinger aus Klink erobern die Eishockey-Trophäe

Die Fronten an der Müritz sind klar: Die Klinker ließen sich auch im zweiten Finalspiel nicht von den Malchowern überraschen. Allerdings: Die Torjäger-Krone schnappte ihnen ein „Wolf“ vor der Nase weg.

Die Klinker Wikinger verteidigten die Eishockey-Meisterschaft.
Heiko Brosin Die Klinker Wikinger verteidigten die Eishockey-Meisterschaft.

Im entscheidenden Play-off-Finale der Eishockey-Ostseeliga ist die Überraschung ausgeblieben. Nach dem 5:2-Erfolg im ersten Endspiel über die Malchower Wölfe konnten die Klinker Wikinger auch das zweite Finale für sich entscheiden und dabei am Ende sogar einen 8:2 (3:1, 3:0, 2:1)-Kantersieg feiern. Damit wiederholten die Klinker ihren Meistertitel aus dem Vorjahr und feierten ihren dritten Titelgewinn überhaupt.

„Das war unser Saisonziel und ich freue mich sehr, dass wir den Titel verteidigen konnten. Auf keinen Fall war dies so einfach, wie die beiden Finalergebnisse vielleicht vermuten lassen. Auch im zweiten Finale hatten die Malchower zu Beginn noch die größeren Spielanteile. Wir müssen uns nicht zuletzt bei Henry Thode bedanken, der uns in der Anfangsphase vor einem Rückstand bewahrt hat“, lobte Wikinger-Abteilungsleiter Peter Zander auch seinen erst 20-jährigen Keeper.

Zu Beginn der Partie war den Malchowern noch anzumerken, dass sie nichts unversucht lassen wollten, um den Drei-Tore-Rückstand aus dem Hinspiel wettzumachen. Mit hohem Tempo übten die Wölfe viel Druck aus, hatten ihren besten Torschützen Robin Kühn diesmal allerdings als Verteidiger aufgeboten. So fehlte vor dem gegnerischen Tor oft die nötige Durchschlagskraft. Und auch der Malchower Abwehr verlieh diese Maßnahme keine zusätzliche Sicherheit, so dass die Klinker relativ schnell eine 3:0-Führung herausschießen konnten. Dabei überragte Max Privalov, der das 1:0 durch Sascha Hainke vorbereitete und die nächsten beiden Tore selbst erzielte. Auch der 1:3-Anschlusstreffer durch Robin Kühn konnte nichts mehr daran ändern, dass nach dem ersten Drittel schon eine Vorentscheidung gefallen war.

Nordkurier digital: Jetzt 6 Wochen zum Sonderpreis testen!