Unglück am unbeschrankten Bahnübergang:

19-Jähriger überlebt Crash mit Zug

An einem unbeschrankten Bahnübergang kollidiert eine Kleinwagen mit einem Regionalzug nach Berlin. Wie durch ein Wunder kommt der Autofahrer mit einem Schock davon.

Viel Glück im Unglück hatte eine 19-jähriger Autofahrer, der am Donnerstagabend an einem unbeschrankten Bahnübergang in Storkow mit einem Regionalzug kollidierte.
Maika Voigt Viel Glück im Unglück hatte eine 19-jähriger Autofahrer, der am Donnerstagabend an einem unbeschrankten Bahnübergang in Storkow mit einem Regionalzug kollidierte.

Ganze Arbeit leisteten die Schutzengel eines 19-Jährigen am Donnerstagabend: Als der Pkw-Fahrer den unbeschrankten Bahnübergang in Hammelspring überquerte, kollidierte der Kleinwagen mit einem Triebfahrzeug der Regionalbahn nach Berlin. Vermutlich hatte der junge Mann, der aus Richtung Storkow kam, den Zug übersehen. Er konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen. Das Auto wurde circa 50 Meter vom Zug mitgeschleift.

Den Rettungskräften, die schnell eintrafen, bot sich ein schreckliches Bild am Unfallort. Das Fahrzeug hatte sich total unter dem Triebfahrzeug verkeilt. Da kam es schon fast einem Wunder gleich, dass sich der 19-Jährige allein aus dem Auto befreien konnte. Ersthelfer kümmerten sich sofort um ihn. Der alarmierte Rettungsdienst brachte den unter Schock stehenden Pkw-Fahrer zu weiteren Untersuchungen ins Krankenhaus Templin. Dort wurden seine leichten Verletzungen versorgt, ließ am Freitag Stefan Möhwald von der Pressestelle der Polizeidirektion Ost in Frankfurt/Oder wissen. Der Triebfahrzeugführer und die vier Passagiere im Zug blieben zum Glück unverletzt. Sie wurden mit dem Bus zu ihren Zielen in Richtung Berlin gebracht.

Inzwischen hat auch die Kriminalpolizei ihre Ermittlungen zur genauen Unfallursache. „Alkohol scheidet schon einmal aus. Sowohl der Pkw-Fahrer als auch der Triebfahrzeugführer pusteten an dem Unfallort 0,00 Promille“, teilte Stefan Möhwald mit.

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