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60-Jähriger überschlägt sich mit Wagen

Am Abzweig Gandenitz hat ein Opel-Fahrer am Dienstagmorgen die Kontrolle über sein Auto verloren. Es ist nicht der erste Unfall an dieser Stelle.

Der Fahrer dieses Wagens erlitt bei dem Unfall einen Schock und musste ins Krankenhaus gebracht werden.
Benjamin Vorhölter Der Fahrer dieses Wagens erlitt bei dem Unfall einen Schock und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Eine tückische Kurve ist am Dienstagmorgen einem Autofahrer in Templin zum Verhängnis geworden. Der Opel-Fahrer fuhr auf der Landesstraße 23 in Richtung Templin, als er am Abzweig Gandenitz verunglückte.  An dieser Stelle befindet sich eine Rechtskurve. Ersten Erkenntnissen zufolge sei dem Mann ein Wagen entgegenkommen, dessen Fahrer die Kurve leicht schnitt und dabei auf die Gegenfahrbahn geriet, hieß es von der Polizei. Der 60-jährige Opel-Fahrer bremste daraufhin stark. Sein Fahrzeug geriet ins Schlingern. Der Fahrer verlor die Kontrolle, der Wagen kam von der Fahrbahn ab und landete mit der Fahrerseite auf einem Feld. Laut Polizei konnte sich der 60-jährige selbstständig aus dem Auto befreien. Er stand unter Schock und wurde ins Templiner Krankenhaus gebracht.

Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Templin klemmten die Batterie des verunglückten Fahrzeuges ab und richteten es wieder auf. Zuvor sicherten sie die Unfallstelle und sperrten die Landesstraße in beide Fahrtrichtungen. Die Polizei gab die Straße nach wenigen Minuten wieder frei.

In der Kurve zum Abzweig Gandenitz gilt ein Tempolimit von 70 Kilometern pro Stunde. Trotzdem sei die Stelle sehr unfallträchtig, sagte Stadtbrandmeister Christian Gand. Besonders wenn die Fahrbahn nass ist, sei die Kurve nicht ganz ungefährlich.