Verkehrssünder ertappt:

Alkoholisiert hinterm Steuer ohne Führerschein

Das schlechte Gewissen veranlasste die Insassen eines Autos offenbar zur Flucht vor einer Polizeistreife. Als sie schließlich vor Lychen gestoppt werden konnten, zeigte sich, warum sie eine Begegnung mit der Polizei vermeiden wollten.

Polizisten zogen am Sonntag in Lychen und Gerswalde Promille-Sünder aus dem Verkehr.
Arno Burgi Polizisten zogen am Sonntag in Lychen und Gerswalde Promille-Sünder aus dem Verkehr.

Uckermärkische Polizisten ertappten am Sonntag gleich zwei Promille-Sünder hinterm Lenkrad. So kam einer Polizeistreife ein Audi mit sächsischem Kennzeichen auf der Landesstraße 23 verdächtig vor. Die Beamten hatten sich dem Auto kurz hinter der Abfahrt Gandenitz genähert. Als die Insassen den Funkstreifenwagen erkannten, wendete der Fahrer das Auto und suchte sein Heil in der Flucht.

Nach Polizeiangaben am Montag verloren die Beamten den Audi aufgrund seines Tempos aus den Augen, hatten ihn aber am Ortseingang Lychen eingeholt. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass die drei Männer allesamt alkoholisiert waren. Beim Fahrer waren es immerhin 1,31 Promille. Außerdem hatte der Mann keinen gültigen Führerschein.

Daraufhin wurde eine Blutprobe fällig, die nun als Beweismittel in einem Strafverfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr dient. Auch das Fahren ohne Fahrerlaubnis wird dabei eine Rolle spielen. Der Halter des Audis erhielt eine Anzeige, da er den 40-Jährigen hatte fahren lassen, obwohl ihm bekannt gewesen war, dass dieser über keinen Führerschein verfügte.

Am Sonntagabend stoppten dann Polizisten in Gerswalde eine Autofahrerin. Bei der 56-jährigen Frau stellten die Beamten einen Blutalkoholwert von 1,80 Promille fest. Sie musste daraufhin ihren Führerschein aushändigen und sich eine Blutprobe im Prenzlauer Krankenhaus entnehmen lassen. Außerdem erwartet sie ebenfalls ein Verfahren wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

 

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