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Alte Stahlrohre müssen aus dem Boden

Die Straße durch Boitzenburg soll nun doch bald repariert werden. Das wirbelt die Planungen des Zweckverbandes ganz schön durcheinander

Azubi David Sandow in seinem Element. Nach der Erneuerung von Hausanschlüssen in Boitzenburg muss auch der Gehweg wieder geflickt werden.
Sigrid Werner Azubi David Sandow in seinem Element. Nach der Erneuerung von Hausanschlüssen in Boitzenburg muss auch der Gehweg wieder geflickt werden.

Das kam für den Zweckverband Wasserversorgung und Abwasserentsorgung in der Westuckermark (ZVWU) ziemlich überraschend. Ganz plötzlich hatte der Landesbetrieb für Straßenwesen offensichtlich doch noch Geld „gefunden“, um eine Straßenreparatur in der Ortslage Boitzenburg vorzunehmen. Die alte Asphaltdecke in der Goethestraße soll abgefräst, eine neue aufgebracht werden.

Diese Nachricht warf den Investitionsplan des Zweckverbandes ziemlich durcheinander. „Denn unter der Straße lag noch eine alte Stahlrohrleitung. Die konnten wir nicht liegen lassen und dann Gefahr laufen, bei Rohrbrüchen die neue Straße wieder aufnehmen zu müssen“, sagte ZVWU-Vorsteher Bernd Riesener. Gut 200 Meter Trinkwasserhauptleitung und alle Hausanschlüsse waren in kürzester Frist zu erneuern. Der ZVWU muss für die Arbeiten rund 20 000 Euro außer der Reihe aufbringen, zu Lasten einer geplanten Rohrleitungssanierung an anderer Stelle im Verbandsgebiet.