Filmrolle adé:

"Altes Kino" bekommt neue Technik

Im Januar soll das Kino in Lychen für rund 46 000 Euro digitalisiert werden. Die Finanzierung steht.

Hinter diesen Mauern wird es auch weiterhin Kino geben. Bald digital.
Birgit Bruck Hinter diesen Mauern wird es auch weiterhin Kino geben. Bald digital.

Das weihnachtliche Kinoprogramm ist das letzte, das in Lychen von analogen Filmrollen kommt. Nach dem Jahreswechsel hält auch im kleinen Lichtspielhaus im soziokulturellen Zentrum „Altes Kino“ die Digitaltechnik Einzug. Dafür haben die Stadtverordneten in ihrer letzten Sitzung dieses Jahres grünes Licht gegeben.

Die Kosten werden von der Stadt mit 46 400 Euro beziffert. Ein Förderbescheid des „medienboards“ in Höhe von 21 600 Euro aus dem Förderprogramm „Kinodigitalisierung“ lag bereits seit dem vergangenen Jahr vor. Ende November kam von der Filmförderungsanstalt die Zusage über 12 281 Euro. Dieses Geld stammt aus einem Programm des Bundes, mit dem vor allem kleinen Kinos die finanziell aufwendige Digitalisierung ermöglicht werden soll. Die restlichen 12 400 Euro wird die Stadt aus einer Zuwendung finanzieren, die sie im vergangenen Jahr als Preisträger im Landeswettbewerb um die Kinder- und Familienfreundlichkeit von Kommunen erhalten hatte.

Zuschuss gekürzt

Betreiber des Lychener Kinos ist der Arbeitsförderungsverein. 2014 hatte er von der Stadt dafür einen Lohnkostenzuschuss in Höhe von 15 000 Euro erhalten, der zur Hälfte aus der Kurtaxe gezahlt wurde. Für 2015 hatte der Verein einen Zuschuss in derselben Höhe beantragt. Mit Verweis auf die schwierige Haushaltssituation in der Flößerstadt entschieden die Stadtverordneten allerdings, ihn auf 12 000 Euro zu senken.

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