Auf Gefahr hingewiesen:

Ampel verdeckt Vorfahrtsschild

In Templin werden Ortsunkundige an einer Kreuzung unnötig in eine unübersichtliche Situation gebracht. Wer an der Stelle Vorfahrt hat, erkennen sie viel zu spät.

Kraftfahrer können an dieser Stelle das Vorfahrtsschild in der Prenzlauer Allee momentan nur zu erahnen.
Sigrid Werner Kraftfahrer können an dieser Stelle das Vorfahrtsschild in der Prenzlauer Allee momentan nur zu erahnen.

In Templin läuft der Verkehr an der Bundesstraße 109 im Bereich Prenzlauer Allee/August-Bebel-Straße reibungslos, auch ohne Baustellenampel. Weil in der Innenstadt die Durchfahrtsstraße gebaut wird, sollte die Signalanlage dort veränderte Verkehrsströme regulieren. Als sie aus technischen Gründen mehrmals ausgefallen war, hatte der Landesbetrieb für Straßenwesen einen einwöchigen Test durchgeführt. Die Ampel blieb weiter aus. Probleme gab es deswegen nicht.

Allerdings ist Templinern jetzt aufgefallen, dass es an dieser Stelle aber ein Problem gibt. Denn die zugehängte Ampel aus Richtung Innenstadt steht genau vor dem Verkehrsschild, das Autofahrer darauf hinweist, die Vorfahrt der anderen Verkehrsteilnehmer zu beachten. Das Vorfahrtszeichen werde fast vollständig bedeckt und sei erst spät zu erkennen. Für Einheimische, die wissen, wie der Verkehr an dieser Stelle geregelt wird, sei das kein Problem. Für Ortsunkundige hingegen schon. Die Bauverwaltung der Templiner Stadtverwaltung sicherte zu, sich die Sache anzusehen und gemeinsam mit dem Landesbetrieb zu prüfen, ob und wie sich etwas verändern lässt.

 

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Kommentare (1)

Bei solchen Vorkommnissen die in letzter Zeit passieren, fragt man sich ernsthaft: "Was für Personal sitzt in der öffentlichen Verwaltung?" Sind die zuständigen Mitarbeiter alle "betriebsblind" oder gibt es wirklich keine kompetenten Mitarbeiter mehr? Ganz ehrlich, die Ampel war an dieser Stelle von Anfang an unsinnig. Dass sie nun ein wichtiges Verkehrszeichen verdeckt, hätte den Mitarbeitern auffallen müssen.