Bei Anruf Abzocke:

Anrufer ziehen Stromkunden über den Tisch

Mit einer miesen Masche sind derzeit Anbieter am Telefon zugange. Mit niedrigen Abschlagsraten locken sie Verbraucher. Doch der Vertrag kommt sie später teuer zu stehen.

Geldsparen durch einen neuen Stromvertrag, das versprechen Gauner am Telefon, wenn die Kunden sofort zustimmen. Energieberater Wolfram Hey warnt vor der miesen Betrugsmasche und gibt Verbrauchern Tipps.
Patrick Pleul Geldsparen durch einen neuen Stromvertrag, das versprechen Gauner am Telefon, wenn die Kunden sofort zustimmen. Energieberater Wolfram Hey warnt vor der miesen Betrugsmasche und gibt Verbrauchern Tipps.

Energieexperte Wolfram Hey hat täglich mit Stromverträgen zu tun. Doch die Rechnung, die ihm jetzt eine Verbraucherin aus Templin vorlegte, brachte den Fachmann ins Grübeln. Offenbar sind derzeit Stromanbieter mit einer ganz miesen Masche zugange: Sie rufen Leute an und drängen sie dazu, ihren Anbieter zu wechseln. Sie locken die Kunden mit niedrigen Monatsabschlägen, ohne ihnen zu verraten, dass die fehlenden Beträge dann am Jahresende fällig werden. "Bei der Abrechnung gibt es dann die böse Überraschung", machte der Berater der Verbraucherzentrale auf Fallstricke eines Vertragsabschlusses am Telefon aufmerksam.

Der Energieberater warnt daher davor, Verträge am Telefon, auf dem Marktplatz oder an der Haustür abzuschließen. Verträge gehörten immer in schriftlicher Form auf den Tisch des Kunden. "Und bevor man unterschreibe, empfiehlt es sich, erst einmal drei Nächte darüber zu schlafen."

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