Fahrtkosten für Geschwisterpaar:

Antrag schmort seit Monaten vor sich hin

Streng genommen hat der Landkreis Uckermark Schulden bei einer Krohnhorster Mutter. Ein Unding, findet sie. Immerhin geht es dabei um etwa 400 Euro – Geld, das sie dringend braucht.

An dieser Bushaltestelle in Prenzlauer steigen die Kinder von Andrea Bleich aus.
Claudia Marsal An dieser Bushaltestelle in Prenzlauer steigen die Kinder von Andrea Bleich aus.

Andrea Bleich ist an und für sich ein geduldiger Mensch. Jetzt ist ihr der Geduldsfaden allerdings gerissen. Seit Monaten wartet die Krohnhorsterin darauf, dass sie vom Landkreis Uckermark ein Teil der Fahrtkosten erstattet bekommt, den sie für ihre beiden Kinder vorgeschossen hat. „Das sind etwa 400 Euro. Ich brauche dieses Geld!“, sagt Andrea Bleich. Ihre Kinder besuchen die Naturschule in Prenzlau. Die liegt nicht in dem Schulbezirk, zu dem Krohnhorst gehört. „Deshalb haben sie auch keine Schülerfahrkarte, sondern brauchen eine Kundenkarte von der Uckermärkischen Verkehrsgesellschaft“, erklärt Andrea Bleich. Am 12. August hat sie wie immer beim Landkreis den Antrag gestellt, dass ihr das zustehende Geld rückwirkend für das zweite Halbjahr 2012/2013 erstattet wird. Dort teilte man ihr jedoch schriftlich mit, dass sich die Bearbeitung aus organisatorischen Gründen verzögert. „Wäre es anders herum und ich würde dem Landkreis Geld schulden, würde nicht lange gefackelt und der Gerichtsvollzieher stünde auf der Matte“, ist sich die Krohnhorsterin sicher.

Wie die Geschichte weitergeht und der Landkreis sich dazu positioniert, lesen Sie in der Freitagausgabe des Uckermark Kurier. Haben Sie mit ähnlichen Lesersorgen zu kämpfen, dann erreichen Sie Reporter des Uckermark Kurier

in Templin unter Telefon 03987 703613

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