Letzter Bauabschnitt:

Anwohner freuen sich nur bedingt über einen neuen Weg

Derzeit wird am letzten Bauabschnitt der Radstrecke zwischen Boitzenburg und Haßleben gebaut. Die Baumaßnahme stößt allerdings auch auf Kritik.

Vorarbeiter Peter Harting (rechts) arbeitet mit Christian Krull und weiteren Kollegen am Geh- und Radweg.
Ines Markgraf Vorarbeiter Peter Harting (rechts) arbeitet mit Christian Krull und weiteren Kollegen am Geh- und Radweg.

Seit Anfang der Woche ist die Firma Eurovia in Kuhz anzutreffen. "Wir haben begonnen, den alten Plattengehweg zu entfernen. Jetzt wird die Fläche ausgemessen und ausgekoffert“, erläutert Vorarbeiter Peter Harting. Anschließend sollen die Borde gesetzt und das Verbundsteinpflaster auf eine Länge von 350 Metern verlegt werden. „Wir schaffen hier einen zwei Meter breiten Geh- und Radweg mit einem 50 Zentimeter breiten Sicherheitsstreifen“, so Bauamtsmitarbeiter Jörg Rakow auf Nachfrage des Uckermark Kurier. „Es ist der letzte Bauabschnitt des Radweges Boitzenburg – Haßleben“. Die Baumaßnahme soll bis Mitte November beendet sein.

Einige Anwohner sind nicht gerade begeistert von den Anliegerbeiträgen, die auf sie zukommen. Pro Quadratmeter etwa 1,20 Euro. Gehwege werden mit 50 Prozent berechnet. Rakow nennt auch ein Beispiel: Für ein 1000 Quadratmeter großes Baugrundstück mit einem zweigeschossigen Haus wird der Inhaber etwa 1500 Euro berappen müssen. Die reinen Baukosten werden rund 150  000 Euro betragen, davon zahlt der Landesbetrieb Straßenwesen 75 Prozent von den förderfähigen Kosten.

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