Glück im Unglück:

Ast hätte Passanten erschlagen können

Ein lautes Krachen, dann fällt ein dicker Ast stürzt auf den Gehweg. Zum Glück geht in dem Moment niemand dort entlang. Der "Verursacher" hat aber Pech. Er steht schon länger auf auf der Fäll-Liste. Nun muss er endgültig weichen.

Lange dauerte es nicht, bis die Kastanie am Kirchplatz aus dem Stadtbild verschwunden war.
Uwe Werner Lange dauerte es nicht, bis die Kastanie am Kirchplatz aus dem Stadtbild verschwunden war.

Kopfschüttelnd stehen die Passanten neben dem Brunnen auf dem Kirchplatz in Templin. Was hätte am Vorabend nicht alles passieren können, als der große Ast vom Kastanienbaum mit riesigem Getöse auf den Gehweg knallte. Zum Glück war gerade kein Mensch dort unterwegs. „Auch Fahrzeuge auf der daneben liegenden Hauptstraße blieben unversehrt“, resümiert Templins stellvertretende Bürgermeisterin Ursula Heise. Das Areal wurde über Nacht großräumig absperrt.

Mit den Aufräumarbeiten waren am Freitag die Freiwillige Feuerwehr und die Stadtgärtner vom Bauhof beschäftigt – beobachtet von den Augen vieler Schaulustiger. Es sah spektakulär aus, wie die „Retter“ im Bergungskorb der Drehleiter die Motorsägen heulen ließen.

Der Baum stand bereits wegen bekannten Schäden auf der Fäll-Liste, erläutert Stadtgärtnerin Swetlana Ginter. „Jetzt entfernen wir ihn komplett. Gefällt werden muss auch der unmittelbar daneben stehende Kastanienbaum. Ein dritter wird von unseren Mitarbeitern anschließend so weit ausgelichtet, dass er keine Gefahr mehr darstellt und hoffentlich die Krone neu ausbilden kann“, sagt sie.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung