Umbau geplant:

Asylbewerberheim nicht vor Jahresende

Der Landkreis will am Ortseingang von Templin ein Übergangsheim für bis zu 100 Asylbewerber einrichten. Noch sind in dem Gebäude aber Schüler des Oberstufenzentrums untergebracht.

Hier sollen Asylbewerber übergangsweise Zuflucht finden. Das Hauptgebäude (vorn) muss aber erst noch umgebaut werden.
Sigrid Werner Hier sollen Asylbewerber übergangsweise Zuflucht finden. Das Hauptgebäude (vorn) muss aber erst noch umgebaut werden.

Noch unterhält die 3B gemeinnützige Bildungs gGmbH in der Prenzlauer Allee in Templin ein Wohnheimangebot für Schüler des Oberstufenzentrums Uckermark. Doch der Landkreis beabsichtigt in dieser Kreisliegenschaft ein Übergangswohnheim für Asylbewerber mit etwa 100 Plätzen einzurichten. Der Bedarf an Internatsplätzen war ohnehin gesunken. Für die Jugendlichen stellt die Woba Templin in Absprache mit Stadt, Kreis und Eltern der Auszubildendenden am Oberstufenzentrum ab September Vier-Raum-Wohnungen in der Südstadt zur Verfügung, die von Wohngemeinschaften genutzt werden können.

Die Kreisimmobilie in der Prenzlauer Allee soll schrittweise als Asylbewerberheim hergerichtet werden. Das hintere Gebäude, einst als Wohnheim gebaut, sei mit geringfügigen baulichen Veränderungen weiter als Übergangswohnheim für Asylbewerber nutzbar. Nach Bauantragstellung und Baugenehmigung könnten dort im günstigsten Fall Bauarbeiten zum Jahresende 2015 beginnen. Mit einer Fertigstellung rechnet der Kreis zum Jahresende 2016.

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