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Auf dem Drahtesel von Ort zu Ort

Gleich zwei Fördermittelbescheide hatte Petra Netzel vom Landesbetrieb Straßenwesen für Bauvorhaben der Stadt Templin im Gepäck. 84 000 Euro aus dem ...

Bürgermeister Detlef Tabbert (Zweiter von links) nimmt von Petra Netzel (rechts) die Fördermittelbescheide entgegen.

Gleich zwei Fördermittelbescheide hatte Petra Netzel vom Landesbetrieb Straßenwesen für Bauvorhaben der Stadt Templin im Gepäck. 84 000 Euro aus dem Programm „Kommunaler Straßenbau“ gibt es für den Bau des Radweges in Ahrensdorf. Mit dem rund 1,2 Kilometer langen Teilstück wird die noch bestehende Lücke auf der Radtrasse Templin – Milmersdorf geschlossen. Der 2,5 Meter breite Weg wird asphaltiert und vor den Grundstücken mit Betonsteinen gepflastert.
„Dieser Weg ermöglicht Radwanderern eine familienfreundliche Rundtour um Templin. Gleichzeitig können wir mit der Fertigstellung einen großen Wunsch der Milmersdorfer erfüllen“, sagt Bürgermeister Detlef Tabbert. Künftig sei damit der Schulweg per Rad ins Gymnasium von Milmersdorf nach Templin gefahrloser möglich. Der Bau wird in den nächsten Tagen ausgeschrieben, der Baubeginn könnte im Juni erfolgen, sodass der Weg im September oder Oktober fertiggestellt wird.
Mit dem zweiten Fördermittelbescheid über knapp 100 000 Euro rückt die Realisierung eines besonders „traditionsreichen“ Bauvorhabens in greifbare Nähe. Der Ortsteil Hammelspring soll einen kombinierten Rad- und Gehweg in der Ortslage bekommen. „Mit diesem Vorhaben hat sich schon das Amt Templin Land im Jahr 1992 beschäftigt“, erklärt der Bürgermeister. Jetzt kann der Weg an der viel befahrenen B109 endlich gebaut werden. In diesem Zusammenhang werden auch die Entwässerung und die Straßenbeleuchtung erneuert. Auch dieser kombinierte Weg wird insgesamt 2, 5 Meter breit. Verantwortlich für den Radwegbau ist der Bund, der diesen Teil aber nach Fertigstellung für die nächsten 30 Jahre der Stadt Templin überträgt und dafür einen Ausgleich zahlt. Die Fertigstellung des Gesamtvorhabens in Hammelspring ist für 2014 geplant.
Außerdem teilte der Landesbetrieb mit, dass der Fördermittelantrag für den letzten Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt Grunewald fristgerecht eingegangen sei, sodass auch dieses Stück in absehbarer Zeit gebaut werden könne. „Mit all diesen Bauvorhaben können wir die Situation in den Ortsteilen zumindest an den schwierigsten Stellen entschärfen“, zeigte sich Bürgermeister Tabbert zufrieden.