Lärm gemindert:

Auf neu gebauter Straße geht es ruhiger zu

Zu laut fand ein Fachbeirat den Straßenlärm in Templins Innenstadt und forderte Verbesserungen. Der Einbau von sogenanntem Flüsterasphalt sollte Abhilfe schaffen.

Albert hörte mal genau hin: Er findet, es ist ruhiger geworden auf der Templiner Mühlenstraße nach dem Umbau im vergangenen Jahr.
Sigrid Werner Albert hörte mal genau hin: Er findet, es ist ruhiger geworden auf der Templiner Mühlenstraße nach dem Umbau im vergangenen Jahr.

Jetzt hat es die Kurstadt Templin schwarz auf weiß: Die Reifenfahrbahngeräusche auf der Mühlenstraße in der historischen Altstadt sind dank des neuen Straßenbelages deutlich geringer geworden. Das belegt ein Lärmschutzgutachten der Gesellschaft für Akustikforschung Dresden, das im Auftrag des Landesbetriebes Straßenwesen erstellt wurde.

Bereits vor dem Bau der Ortsdurchfahrt war im Mai 2014 ein Messfahrzeug der Akustikforscher mit speziellen Testreifen, auf die Mikrofone gerichtet sind, durch die Templiner Mühlenstraße gerollt. Diese Messung wurde im vergangenen Jahr nach Fertigstellung der L 23 wiederholt. Der Vergleich ergab: Bei leichten Fahrzeugen wie Pkw wurde eine Lärmminderung der Rollgeräusche um drei bis zwölf Dezibel festgestellt, bei Lkw von zwei bis neun Dezibel. Da Schall logarithmisch berechnet werde, komme eine Lärmpegelminderung um drei Dezibel einer Halbierung der Schallleistung der Verkehrsstärke gleich, erläuterte Marcus Thiedig vom städtischen Bauamt das Ergebnis des Gutachtens. Die Reduzierung des Straßenlärms war eine Auflage des Fachbeirats für Kur- und Bäderwesen.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung