Irritiationen um Baustelle:

Ausbau der Straße verzögert sich

Die Schilder stehen schon in Herzfelde. Nur von den Bauarbeitern ist noch nichts zu sehen. Woran liegt’s?

Bislang künden nur Schilder und Absperrungen von den angekündigten Straßenbauarbeiten in Herzfelde.
Birgit Bruck Bislang künden nur Schilder und Absperrungen von den angekündigten Straßenbauarbeiten in Herzfelde.

Im Templiner Ortsteil Herzfelde wird die Straße ausgebaut. Dafür wird die Ortsdurchfahrt nach Sternthal gesperrt. Doch das Vorhaben führt derzeit unter den Einwohnern für Irritiationen. Zunächst waren sie von der Nachricht aus der Kreisverwaltung in Prenzlau überrascht worden: Am 4. November sollten die Straßenbauarbeiten auf der Kreisstraße K 7327 im Kreuzungsbereich Ortseingang Herzfelde/Abzweig nach Mittenwalde beginnen. Bei Ortsvorsteherin Christa Schlimper stand das Telefon nicht still: Warum wird darüber erst so kurzfristig informiert? Und von welcher Kreuzung ist eigentlich die Rede? Christa Schlimper musste passen. Auch mit ihr hatte im Vorfeld keiner über dieses Vorhaben geredet.

Weil es sich nur um eine kleinere Baumaßnahme handele und nur ein Anwohner davon direkt betroffen sei – mit ihm habe man jedoch gesprochen – habe man sich für diesen Informationsweg entschieden, so Olaf Dolch, Mitarbeiter aus der Kreisverwaltung. Insgesamt werden etwa 150 Meter Straße grundhaft ausgebaut und mit einer Asphaltdecke versehen. Und zwar 50 Meter vom Ortseingang Herzfelde aus Richtung Sternthal bis 50 Meter nach dem Abzweig Mittenwalde.

Baustart am 10. November

Doch bis auf Baustellenschilder und Absperrungen war am 4. November nichts vom Straßenbau zu sehen. Der Baubetrieb, die Strabag Niederlassung in Templin, teilte mit, dass die Arbeiten nun am kommenden Montag beginnen. „Trotz der Verspätung soll der geplante Asphalteinbau am 4. und 5. Dezember stattfinden“, so der Mitarbeiter der Kreisverwaltung. Gebaut wird unter Vollsperrung, eine Umleitung ist ausgeschildert. 

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