Ärgernis in der Kurstadt:

Bahnhöfe immer noch wenig einladend

Fehlende Sauberkeit an den Bahnstationen werden seit Monaten beklagt. Die Bahnhöfe und ihr Umfeld sind alles andere als ein Aushängeschild für die Kurstadt. Die Templiner wollen sich nicht länger damit abfinden.

Diese Scheibe am Fahrradunterstand am Bahnhof Templin Stadt fehlt zwar noch, wenigstens sind die Scherben weggefegt.
Michaela Kumkar Diese Scheibe am Fahrradunterstand am Bahnhof Templin Stadt fehlt zwar noch, wenigstens sind die Scherben weggefegt.

Noch immer fehlt eine Scheibe an der Fahrradunterstellmöglichkeit auf dem Bahnhof Templin-Stadt. Die war demoliert worden. Wochenlang lagen zig Scherben herum, bis die Stadt dort kehren ließ. Die Bahn sah sich dafür nicht zuständig, der Uckermark Kurier berichtete. Doch das ist nur ein Kapitel in der nicht enden wollenden Geschichte um Ordnung und Sauberkeit auf den beiden Templiner Bahnhöfen. Viele Kurstädter ärgern sich regelmäßig über Müll, der dort herumliegt.

Die Fahrradständer am Bahnhof Templin Stadt sind beschmiert, die Fassade am ehemaligen Bahnhofsgebäude bröckelt. Vor ein paar Wochen war Unkraut, das auf dem Areal in die Höhe schoss ein Aufreger. „Solche Zustände sind für eine Kur­stadt beschämend“, meinte beispielsweise der Templiner Klaus-Dieter Kleiß. Dabei werden die Bahnhöfe „regelmäßig durch Streckenbetreuer und durch unseren Dienstleister DB Service bereist und kontrolliert“, hatte eine Sprecherin des Unternehmens auf Nachfrage des Uckermark Kurier erklärt. Das reicht aber augenscheinlich bei weitem nicht aus.

Die Stadt will deshalb mit der Aufsichtsbehörde der Deutschen Bahn sprechen. „Unser Vorschlag: Sie beauftragt ein Unternehmen vor Ort, regelmäßig für Ordnung zu sorgen“, sagt Thekla Seifert, Fachbereichsleiterin in der Stadtverwaltung. Die Stadtverordnete Birgit Bader (Bündnis 90/Grüne) hat angeregt, ausrechnen zu lassen, was es kosten würde, wenn der städtische Wirtschaftshof einmal in der Woche auf den Bahnhöfen sauber macht, damit das leidige Thema vom Tisch ist. Klingt verlockend, geht aber nicht. „Die Grundstücke gehören der Bahn“, so Thekla Seifert.

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