Betrugsversuch einer vermeintlichen Staatsanwältin:

Bankmitarbeiterin verhindert Schlimmeres

Ganz schön dreist. Per Telefon erhielt eine Templinerin die Aufforderung, 2000 Euro von ihrem Bankkonto an die Firma Eurocard zu überweisen. Am anderen Ende der Leitung eine angebliche Staatsanwältin aus Düsseldorf.

Wer nicht vorsichtig genug ist, kann durch fingierte Telefonanrufe schnell viel Geld verlieren.
Heiko Schulze Wer nicht vorsichtig genug ist, kann durch fingierte Telefonanrufe schnell viel Geld verlieren.

Diese gab vor, im Auftrag von Eurocard zu handeln. Die Uckermärkerin sollte das Geld über die Postbank direkt an ein Konto in der Türkei überweisen. Nur durch das umsichtige Handeln einer Bankmitarbeiterin, der die Überweisung in die Türkei spanisch vorkam, konnte Schlimmeres verhindert werden. Die Kundin erstattete Anzeige. Gerald Pillkuhn aus der Polizeiinspektion Uckermark warnt ausdrücklich vor solchen Betrugsversuchen. "Überweisen Sie nur Geldbeträge, die Sie vorher auch geprüft haben", empfiehlt er allen Uckermärkerinnen und Uckermärkern, unbedingt Vorsicht walten zu lassen. Wer unsicher ist sollte nicht zögern, die Polizei anzurufen. Telefon: 03987 430