Rettung für Hyparschale:

Baudenkmal wird gesichert

Einen trostlosen Anblick bietet derzeit die Hyparschale in Templin. Dabei handelt es sich um ein Baudenkmal, das unter Schutz steht. Jetzt soll sein Verfall aufgehalten werden.

Baustart an der Hyparschale im Templiner Bürgregarten: Als erstes wird die Dachhaut entfernt.
Sigrid Werner Baustart an der Hyparschale im Templiner Bürgergarten: Als erstes wird die Dachhaut entfernt.

An der sogenannten Hyparschale in Templins Bürgergarten bewegt sich etwas. Aufmerksame Spaziergänger konnten auf dem markanten geschwungenen Dach Bauarbeiter beobachten, die dort Dachpappe und Spanplatten abrissen. Diese Arbeiten sind der Auftakt für eine aufwendige Sicherung, mit der das vom Verfall bedrohte Baudenkmal gerettet werden soll.

Schon seit mehreren Jahren bemühte sich die Kurstadt um Fördermittel, weil sie die Sanierung der Betonschalenkonstruktion des bekannten Architekten Ulrich Müther nicht aus eigener Kraft stemmen konnte. Im Sommer 2014 hatte die Stadtverwaltung potenzielle Unterstützer zusammengetrommelt und überzeugen können. Alle hielten Wort. Jetzt kann das nationale Baudenkmal aus Mitteln des Bundes, des Landes und der Kommune gesichert werden. Mit im Boot sind die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die Wüstenrotstiftung und der Landkreis Uckermark. Rund 280 000 Euro soll die Sanierung kosten.

Weitere Müther-Hyparschalen waren beziehungsweise sind der Teepott in Warnemünde, die Stadthalle in Neubrandenburg, die Messehalle in Rostock-Schutow und die Großgaststätte Ahornblatt Berlin.

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