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Baumwurzeln sprengen Regenwasserrohr

Kleine Ursache, große Wirkung. Wohneigentümer meine es gut, wenn sie ihr Wohnumfeld schmuck gestalten und bepflanzen. Doch es gibt Bereiche, die unbedingt tabu sein sollten.

Mitarbeiter des Zweckverbandes wechseln in dieser Woche eine Regenwasserleitung in der Ringstraße aus. Wurzeln hatten die alte gesprengt.
Sigrid Werner Mitarbeiter des Zweckverbandes wechseln in dieser Woche eine Regenwasserleitung in der Ringstraße aus. Wurzeln hatten die alte gesprengt.

Diesen Appell schickt der Verbandsvorsteher des Zweckverbandes Wasserversorgung und Abwasserentsorgung der Westuckermark (ZVWU) an alle Grundstückseigentümer. Was oberhalb der Erde vielleicht schmuck anzusehen ist, kann unterhalb großen Schaden anrichten. Wie jetzt im Wohngebiet in der Ringstraße.

Ein Regenwasserrohr wurde durch die immer dichter wuchernden Wurzeln regelrecht gesprengt. Eine Kameraabfahrung des Regenwasserkanals in der Ringstraße hatte die Wurzeleinwüchse festgestellt. Der Schaden wird jetzt mühselig und kostspielig behoben.

Und noch eine Bitte schickt Riesener  hinterher. „Bei Sanitärinstallationen bitte keine Kupferleitungen verwenden."

Der letzte Klärschlamm in Templin wies zu hohe Kupferwerte auf. "Wir konnten ihn nicht wie üblich landwirtschaftlich entsorgen, sondern mussten ihn  verbrennen lassen. Das verursachte zusätzliche Kosten in Höhe von 35 000 Euro. Die schlagen natürlich in den Gebührenkalkulationen alle zwei Jahre schon deutlich zu Buche, wenn nicht anderswo Kosten eingespart werden können“, so Riesener.

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