Mit DNA gewappnet:

Bei Korduan wird es für Diebe gefährlich

Das Unternehmen  in Storkow hat die Nase voll. Mal verschwand ein Radlader, mal Kleingeräte. Der Schaden ging in die Tausende. Damit soll nun Schluss sein.

Axel Matz von der Herstellerfirma für künstliche DNA, SDNA, zeigt Klaus und Florian Korduan, wie das Microdust-Spray auf Kleingeräten aufgebracht werden kann.
Sigrid Werner Axel Matz von der Herstellerfirma für künstliche DNA, SDNA, zeigt Klaus und Florian Korduan, wie das Microdust-Spray auf Kleingeräten aufgebracht werden kann.

Die jüngsten Einbrüche  und Diebstähle  aus Bereitschaftsfahrzeugen brachten das Fass zum Überlaufen. Die Schäden der letzten Wochen und Monate allein für das Unternehmen Korduan gingen in die Zehntausende.

Jetzt macht Firmeninhaber Klaus Korduan Ernst. Er holte die Polizei auf seinen Hof. Im Schlepptau die Firma, bei der er drei große Kartons Markierungskits  mit künstlicher DNA bestellt hatte. "Wir kennzeichnen heute in einem ersten Schritt alle unsere Arbeitsgeräte", sagte der Unternehmer. Wer sich jetzt daran vergreife, der dürfe das Diebesgut nur schwer zu Geld machen können, bestätigt Harald Löschke aus dem  Polizeipräsidium Ost. Hehler hätten an derart markierter Beute kein Interesse. Erleichtert es doch die Identifizierung von Diebesgut und das Feststellen der wahren Eigentümer von Baumaschinen und -fahrzeugen.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung