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Berolina-Jugend krönt Saison

VonHeiko TrillhaaseDie Lychener Handballer der E-Jugend gewinnen das sehr stark besetzte Pokalfinalturnier.Lychen.Mit Motor Hennigsdorf (1./32:0), ...

Mit dem Pokalgewinn in der Spielunion Nordost landeten die E-Jugend-Handballer des SV Berolina einen beachtlichen Erfolg.  FOTO: SV Berolina

VonHeiko Trillhaase

Die Lychener Handballer der E-Jugend gewinnen das sehr stark besetzte Pokalfinalturnier.

Lychen.Mit Motor Hennigsdorf (1./32:0), Oranienburger HC (2./27:5), Berolina Lychen (3./24:8) und HSV Oberhavel (4./18:14) hatten sich die besten vier Mannschaften der E-Jugend in der Meisterschaft der Spielunion Nordost auch für das Pokalfinale in Lychen qualifiziert.
Berolina startete wenig verheißungsvoll. Gegen den HSV Oberhavel, den man in der Meisterschaft zweimal bezwang (gegen Hennigsdorf und Oranienburg gab es je zwei Niederlagen) sollte ein Sieg her, um die Podestplätze zu erreichen. Aber es kam anders. Bei den Gastgebern lief kaum etwas zusammen. Chancen wurden ausgelassen, Pässe kamen nicht an, die großen Abwehrspieler des HSV dominierten. Auch die Torhüter Jette Kern und Benjamin Roth waren noch nicht sicher. Die Mannschaft mühte sich (Karl Köppen, Matthes Hahn mit je drei Toren die beste Werfer), verlor aber 13:15. Alle Chancen schienen dahin.
Aber auch das zweite Spiel brachte Überraschendes. Die im Titelkampf überlegenen Hennigsdorfer unterlagen Oranienburg 8:15. Danach gewannen die Hennigsdorfer 9:3 gegen den HSV Oberhavel.
Berolina gegen die Jungen vom OHC, das verlief lange ausgeglichen. Und die Lychner zeigten eine Leistungssteigerung – die Abwehr stand viel besser, im Angriff lief der Ball gut, Torchancen wurden besser genutzt. Aaron Strachardt und Hannes Kern waren die besten Werfer (je drei Treffer). Den Berolina-Jungen gelang ein 11:8-Erfolg, womit man wieder im Rennen war.
Gleich darauf traten die von Katrin Köhler und Thomas Hahn betreuten Jungen gegen Hennigsdorf an. Die Führung wechselte vielfach. Berolina zeigte sich kämpferisch stark. Matthes Hahn traf viermal. Als Niklas Trillhaase per Siebenmeter Sekunden vor Schluss den 11:8-Endstand schaffte, war klar, dass Berolina nun sogar noch den Pokal gewinnen konnte. Maßgeblich dafür war das letzte Spiel HSV Oberhavel gegen Oranienburger HC. Würde der HSV siegen, wäre er Pokalsieger, ansonsten hieße der Pokalsieger SV Berolina. Lange sah es aber nicht gut aus. Auch weil der OHC die zweite Reihe einsetzte und die Leistungsträger überwiegend auf der Bank ließ. Zeitweise führte der HSV mit drei Toren. Dann wechselte man beim OHC die stärksten Spieler nochmals ein. Es wurde eng. Als die Schlusssirene ertönte hieß es 10:10 und die Lychener Spieler jubelten am lautesten. Rang zwei ging an den OHC, vor dem HSV Oberhavel und Motor Hennigsdorf. Geleitet wurden die Spiele von den guten Templiner Schiedsrichtern Martin Kube und Detlef Kowski.
Nach Rang drei in der Meisterschaft krönten die Lychener eine gelungene Saison mit einem tollen Erfolg. Der ist umso höher einzuordnen, wenn man berücksichtigt, dass mit Luis Spaida, Lennard Jähnke, Niklas Trillhaase, Benjamin Roth und Laurin Dittmann gleich fünf Spieler noch F-Jugendliche sind.
Berolina Lychen: J. Kern, Roth, Jähnke (1 Tor gegen HSV/-gegen OHC/-gegen Motor), Poser (1/1/1), Trillhaase (1/1/1), Hahn (3/2/4), Dittmann, Köppen (3/1/1), Spaida, Strachardt (2/3/2), H. Kern (2/3/2), Hintze, Herz.