:

Besucherströme können kommen

VonMichaela KumkarWer etwas über den Waldhof erfahren und zugleich gut unterhalten werden möchte, der geht zum Jahresfest.Templin.Wenn der Waldhof sein ...

An Offerten für Kinder mangelt es nicht beim Waldhoffest. Beispielsweise können sie dort basteln.  FOTO: Horst Skoupy

VonMichaela Kumkar

Wer etwas über den Waldhof erfahren und zugleich gut unterhalten werden möchte, der geht zum Jahresfest.

Templin.Wenn der Waldhof sein Jahresfest feiert, dann sind erfahrungsgemäß Himmel und Menschen dorthin unterwegs. „Knapp 4500 Gäste hatten wir 2012“, sagt Pfarrer Uwe Eisentraut, Leiter der diakonischen Einrichtung. Auf ein solches Besucherinteresse sind die Mitarbeiter der verschiedenen Einrichtungen auf dem Waldhof auch am kommenden Sonntag vorbereitet. „Geht los – loslassen“ heißt das Motto des 159.Jahresfestes für Bewohner, Mitarbeiter und Gäste. Wie immer stehen Familien dabei im Mittelpunkt, erklärt Uwe Eisentraut. „Deshalb sind alle Angebote für Kinder auch kostenlos, angefangen vom Karussellfahren über Kletterwald, Kremserfahrten und Reiten bis hin zum Basteln.“ 64 Stände stehen auf dem Festgelände, Keramik, Büchertisch, Schaudrechseln und Porträtmalerei gehören unter anderem zu den Offerten. Für das Bühnenprogramm sorgen von 13 bis 16Uhr der Fanfarenzug Templin, ein Puppenspieler, Waldhofschule und -kita, Indianer Quentin Pipesteam aus der Westernstadt El Dorado und die Trommelgruppe „Sombreros“. Die Schülerband des Templiner Gymnasiums bestreitet ab 18 Uhr das Abendprogramm.
Eröffnet wird das Fest um 10.30 Uhr mit einem Gottesdienst. Im Anschluss soll vor dem Heinrich-Grüber-Haus eine Büste übergeben werden. Sie erinnert an Heinrich Grüber, von 1927 bis 1933 Leiter des Waldhofes. Der Theologe und Gegner des Nationalsozialismus hat in der Zeit des Dritten Reiches Tausenden Juden zur Flucht verholfen. Die Büste überließ Heinrich Grübers Enkel Michael dem Waldhof.