Online-Bezahlsystem:

Betrüger knacken PayPal-Konten

Mehreren Uckermärkern wurden teils hohe Beträge abgebucht. Waren hatten sie allerdings nie bestellt. Kein Einzelfall, warnt die Polizei.

Über 1000 Euro wurden einer Frau abgebucht. Dafür erhielt sie ein iPhone  4 (Beispielfoto), das sie nie gekauft hat und ab 200 Euro erhältlich ist.
Gerald Bahr Über 1000 Euro wurden einer Frau abgebucht. Dafür erhielt sie ein iPhone  4 (Beispielfoto), das sie nie gekauft hat und ab 200 Euro erhältlich ist.

Die Bestellung per Mausklick ist verführerisch einfach. Da kann man schon mal die Übersicht verlieren. Offensichtlich spekulieren Betrüger genau darauf. Denn mit einer wirkungsvollen Masche versuchen sie jetzt, sich Geld zu erschleichen. Mehrere Uckermärker haben sich bei der Polizei gemeldet, weil sie Unregelmäßigkeiten bei ihrem Online-Bezahlsystem PayPal feststellten.

Einem Templiner hatten Unbekannte 365 Euro von seinem PayPal-Konto abgebucht. Der Kurstädter erstattete Anzeige bei der Polizei und benachrichtigte auch den Online-Dienstleister. Derzeit wartet er laut Polizei noch auf die Rückerstattung des Geldes.

Konten unbedingt überprüfen

Einer Dame aus Schwedt waren 1068 Euro abgebucht worden, obwohl sie nichts bestellt hatte. Umgehend wandte sie sich an PayPal. Daraufhin wurde ihr die Summe wieder gutgeschrieben. Erstaunt war die Uckermärkerin allerdings, als sie später ein Päckchen mit einem iPhone  4 geschickt bekam. Je nach Ausführung ist es derzeit ab rund 200 Euro neu erhältlich.

Die Polizei geht davon aus, dass noch weitere Nutzer des Bezahldienstes abgezockt worden sind. „Wir bitten alle, ihre Konten gerade jetzt zu überprüfen und bei Unregelmäßigkeiten Anzeige zu erstatten“, rät Gerald Pillkuhn, Pressesprecher der Polizeiinspektion Uckermark.

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