Stadt hat entschieden:

Bettenhaus wird abgerissen

Jahrelang wurde nur darüber geredet und protestiert. Jetzt soll die Ruine wirklich von der Bildfläche verschwinden. Bleibt noch die Frage zu klären, was danach dort gebaut werden soll.

Die Entscheidung ist gefallen. Dieser Anblick wird noch im Dezember aus der Stadt verschwinden.
Sigrid Werner Die Entscheidung ist gefallen. Dieser Anblick wird noch im Dezember aus der Stadt verschwinden.

Der Bürgerentscheid in diesem Jahr konnte es nicht verhindern. Zu wenige Templiner hatten sich mit ihrer Stimmabgabe dem Protest der Bürgerinitiati-ve gegen den Abriss des Bettenhauses des ehemaligen Allende-Heimes angeschlossen.

So blieben die Stadtverordneten  bei ihrer ursprünglichen Entscheidung, die Abrissbirne zu bestellen, um der Ruine endgültig den Garaus zu machen.  Dennoch  blieb das Objekt noch ein halbes Jahr stehen. Im November probte die Feuerwehr dort ein letztes Mal den Ernstfall. Leider war die Ruine auch Tummelplatz von Jugendlichen. Aber jetzt soll die Gefahrenquelle wirklich verschwinden.  Bürgermeister Detlef Tabbert informierte am Mittwoch, dass nach der Ausschreibung die Submission erfolgt sei. 20 Bieter hätten sich beteiligt. Sechs Angebote seien unter 150 000 Euro geblieben. „Das war das Ziel der Ausschreibung im Winter. Abrissarbeiten eignen sich genau für diese sonst auftragsarme Zeit“, sagte Marko Koch vom städtischen Bauamt. So ließen sich gute Preise erzielen. „Und wir bleiben noch unter vorherigen Kostenschätzungen.“

Wenn alles klappe, könne der Auftrag in der nächsten Woche erteilt werden. Was nach dem Abriss mit dem Gelände passiert, das dürfte wieder auf dem Tisch der Stadtverordneten landen. Bislang gab es nur eine Interessenbekundung für eine Investition auf dem Gelände – von der Woba Templin. Viele Bürger hatten sich dort altengerechten Wohnraum gewünscht.

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung