Öffentliche Diskussion :

Bettenhaus wird abgerissen - und was kommt danach?

Die Templiner sollen mitreden, wenn es um die künftige Nutzung der frei gewordenen Fläche im Bürgergarten geht.

Dieser Anblick wird noch diesen Monat aus der Stadt verschwinden. Was danach mit dem Areal passiert, könnte öffentlich diskutiert werden.
Sigrid Werner Dieser Anblick wird noch diesen Monat aus der Stadt verschwinden. Was danach mit dem Areal passiert, könnte öffentlich diskutiert werden.

Noch im Dezember soll mit dem Abriss der Bettenhausruine im Bürgergarten begonnen werden. Was aber passiert, wenn das Gebäude endgültig verschwunden ist? Wie soll das Areal künftig genutzt werden? Wenn es nach der CDU-Fraktion in der Templiner Stadtverordnetenversammlung geht, dann soll darüber so öffentlich wie möglich diskutiert werden. „Schließlich hat das Bürgerbegehren zum Bettenhaus gezeigt, dass die Templiner ein großes Interesse an der Zukunft des Bürgergartens und speziell an der Nachnutzung der Fläche haben, auf der jetzt noch das Gebäude steht“, so Fraktionsvorsitzender Siegfried Boldt.

Beim Bürgerentscheid im Juni in dieses Jahres hatten sich zu wenige Kurstädter mit ihrer Stimmabgabe dem Protest der Bürgerinitiative gegen den Abriss des Bettenhauses vom ehemaligen Allende-Heim angeschlossen. Die benötigte Anzahl an Stimmen konnten sie darauf jedoch nicht vereinigen. So blieben die Stadtverordneten bei ihrer ursprünglichen Entscheidung, die Abrissbirne zu bestellen, der Uckermark Kurier berichtete.

Die Christdemokraten haben für die nächste Stadtverordnetenversammlung im neuen Jahr einen Antrag vorbereitet. Darin schlagen sie vor, eine offene Arbeitsgruppe unter der Leitung des Bürgermeisters ins Leben zu rufen, die sich Gedanken darüber macht, was aus der künftig freien Fläche werden soll. „Die Arbeitsgruppe tagt öffentlich. Jeder Templiner und Interessierte kann darin Mitglied werden“, schlägt die Fraktion vor. Bis Ende nächsten Jahres sollte das Gremium Zeit haben, sich Gedanken über die Nutzung des Areals zu machen, bevor die Ergebnisse und Vorschläge von den Stadtverordneten beraten werden. „Sie können dann entscheiden, was sich umsetzen lässt oder aber, ob die Arbeitsgruppe noch weiter bestehen soll“, heißt es aus der CDU-Fraktion.

Wenn Sie eine Idee haben, was nach dem Abriss mit dem Areal passieren soll, schreiben Sie uns einen Kommentar.

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