Havarien nach Gewitter:

Blitzeinschläge setzen Schranken außer Betrieb

Ein heftiges Unwetter hat am Mittwoch den Feierabendverkehr in Templin lahmgelegt. Autofahrer kamen nur über Umwege von der City in Südstadt und umgekehrt.

In der Robert-Koch-Straße ging am Mittwochabend nichts mehr. Nach einem Blitzeinschlag öffneten sich die Schranken nicht mehr.
Michaela Kumkar In der Robert-Koch-Straße ging am Mittwochabend nichts mehr. Nach einem Blitzeinschlag öffneten sich die Schranken nicht mehr.

Ein Gewitter hat am Mittwochabend in Templin für chaotische Zustände gesorgt. "Nach einem Blitzeinschlag waren gleich drei beschrankte Bahnübergänge in der Stadt ausgefallen", informierte auf Nachfrage des Uckermark Kurier Stefan Wendland von der Bundespolizeiinspektion Angermünde. Die Havarie hatte zur Folge, dass die Schranken in der Robert-Koch-Straße geschlossen blieben. Über den Bahnübergang läuft der gesamte Verkehr zwischen der Südstadt und der City. Während Pkws noch auf der Straße wenden konnten, saßen Laster fest.

Viele Kraftfahrer suchten sich einen anderen Weg. Einige schreckten dabei nach Polizeiangaben nicht davor zurück, über den Bahnübergang in der Vietmannsdorfer Straße zu fahren. Dort schlossen sich die Schranken nicht mehr. Allerdings ist die Straße wegen Bauarbeiten gesperrt. Einige Kraftfahrer sollen die  Absperrungen beiseite geräumt haben, um dort entlang zu fahren.

"Um die Sicherheit zu gewährleisten, griff die Bundespolizei in den Betriebsablauf der Bahn ein. Unter anderem wurde die Bahn angewiesen, an den Bahnübergängen im Schritttempo zu fahren", so Stefan Wendland.

 

Nordkurier: Samsung Galaxy Tablet ohne Anzahlung