Putztag an der Brücke:

Bohlen frisch gewienert

Einmal im Jahr wird geputzt an der Templiner Pionierbrücke. Denn das Bauwerk braucht gute Pflege.

Vorsicht, frisch gewienert! Es kann ein bisschen glatt sein auf der Templiner Pionierbrücke, bis die Holzbohlen wieder trocken sind.
Sigrid Werner Vorsicht, frisch gewienert! Es kann ein bisschen glatt sein auf der Templiner Pionierbrücke, bis die Holzbohlen wieder trocken sind.

Eine regennasse Rutschbahn unterm Dach? Passanten mochten dieser Tage stutzen, wie der „Regen“ unters Dach der Templiner Pionierbrücke kam, und das an niederschlagsfreien Tagen.

Aber es war kein Regen, sondern nur das Waser aus der Spritzdüse eines Waschwagens. Für die Mitarbeiter des Templiner Wirtschaftshofes heißt es einmal im Jahr Großreinemachen an dem Bauwerk, denn die Konstruktion benötigt Pflege. Erst recht, wenn sie zum größten Teil aus Holz ist. Die Holzbohlen und vor allem die Zwischenräume werden gründlich abgespritzt, damit sich Laub und Schmutz dort nicht festsetzen und die Fugen verstopfen. Holz brauche Belüftung, damit die Balken nicht verfaulen, klären die Mitarbeiter neugierige Passanten auf. Und so hieß es für ein, zwei Tage, bis die Bohlen wieder durchgetrocknet waren: „Vorsicht, frisch gewienert!“

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