Keine heiße Spur:

Brandstiftung verdirbt Fischern die Bilanz

Nach einem Feuer auf dem Betriebshof in Templin ist jetzt die Höhe des entstandenen Schadens bekannt. Auf einem Teil wird die Firma wohl sitzen bleiben.

Auf rund 140 000 Euro beläuft sich der Sachschaden, der bei einem vorsätzlich gelegten Brand auf dem Fischereigelände in Templin entstanden ist.
Benjamin Vorhölter/Archiv Auf rund 140 000 Euro beläuft sich der Sachschaden, der bei einem vorsätzlich gelegten Brand auf dem Fischereigelände in Templin entstanden ist.

Auf rund 140 000 Euro hat Peter Caspers, Geschäftsführer der Uckermark Fisch GmbH, den Schaden beziffert, der nach einem vorsätzlich gelegten Brand auf dem Betriebshof in Templin am 1. Mai entstanden ist. Allein rund 60 000 Euro kostet ein neuer Verkaufswagen. Ein solches Fahrzeug war unter anderem in Flammen aufgegangen. Zwar sei für einiges die Versicherung aufgekommen, doch auf einem Großteil der Kosten, zum Beispiel für einen Erdaustausch auf dem Betriebshof, bleibe die Firma sitzen. Darüber hinaus musste der Betrieb durch den Ausfall des verbrannten Verkaufswagens erhebliche Umsatzeinbußen hinnehmen. "Das wird ein Geschäftsjahr ohne Gewinn", vermutet der Geschäftsführer.

Knapp vier Monate nach einem Brand hat die Polizei bei der Suche nach den Tätern offenbar noch keine heiße Spur. "Ein Tatverdächtiger konnte bislang nicht ermittelt werden. Jedoch sind die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen", sagte Polizeisprecher Stefan Möhwald.

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