Nazischmiereien:

Braune Sprühattacke

Im Schutze der Nacht trauen sich in Templin Rechtsextreme hervor. Sie sprayen Hakenkreuze und Nazisprüche an Toilettentüren.

In der Nacht von Freitag zu Sonnabend sprühten Unbekannte Nazisymbole in Templin an Toilettentüren. Zuletzt hatte es einen Fall von Nazischmierereien im März in Storkow gegeben.             
Birgit Bruck/Archiv In der Nacht von Freitag zu Sonnabend sprühten Unbekannte Nazisymbole in Templin an Toilettentüren. Zuletzt hatte es einen Fall von Nazischmierereien im März in Storkow gegeben.  

Eine unfreiwillige Sonderschicht mussten am Sonnabend Mitarbeiter des Templiner Wirtschaftshofes einlegen. An den Türen eines Toilettenhäuschens in Templins Lychener Straße hatten Sprayer in der Nacht von Freitag zum Sonnabend Hakenkreuze und Nazischmierereien hinterlassen. „Die Polizei hatte die Symbole und Parolen entdeckt und die Stadt informiert“, sagte Bürgermeister Detlef Tabbert. Noch am Sonnabend wurden die mit grüner Farbe geschmierten braunen Botschaften von den Mitarbeitern des Wirtschaftshofes entfernt.

Nach Monaten der Ruhe vor Attacken dieser Art ist dieser Fall für Detlef Tabbert ein Zeichen, wachsam zu bleiben. „Wir müssen immer wieder deutlich herausstellen, das rechtsextreme Straftaten kein Kavaliersdelikt sind“, sagte er. Die Stadt hat daher auch in diesem Fall Strafanzeige bei der Polizei gestellt.

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