Gedenken an Kriegstote:

Bronzekreuz vom Don in der Uckermark geweiht

Im russisch-orthodoxen Kloster St. Georg in Götschendorf wurde ein Gedenkkreuz aufgestellt, das an den deutsch-russischen Krieg 1941 bis 1945 erinnert. Aus diesem Anlass fand zum ersten Mal eine Liturgie im der neuen Kirche auf dem Klostergelände statt.

Auf dem Gelände des russisch-orthodoxen Klosters in Götschendorf wurde ein Bronzekreuz zum Gedenken an den Zweiten Weltkrieg eingeweiht.
Birgit Bruck Auf dem Gelände des russisch-orthodoxen Klosters in Götschendorf wurde ein Bronzekreuz zum Gedenken an den Zweiten Weltkrieg eingeweiht.

Ein tonnenschweres Bronzekreuz wurde am Mittwoch im uckermärkischen Götschendorf auf dem Gelände des russisch-orthodoxen Sankt-Georg-Klosters feierlich eingeweiht. Das fünf Meter hohe Werk des russischen Bildhauers Sergey Isakov hat in den vergangenen Tagen den 3800 Kilometer langen Weg aus dem russischen Rostow am Don den Weg in die Uckermark zurückgelegt.

„Das Kreuz erinnert an den Sieg der Sowjetunion im Großen Vaterländischen Krieg vor 70 Jahren“, erklärte Daniil Irbits, Abt in dem russisch-orthodoxen Kloster. Auf dem Fuß des Kreuzes ist zu lesen: "1941 - 1945“ und „Niemand ist vergessen. Nichts ist vergessen“. Finanziert worden sei das Kunstwerk von privaten Mäzenen in Rostow, von Duma-Abgeordneten, so der Klostervorsteher. Summen nannte er nicht. Im Sankt-Georg-Kloster entsteht derzeit eine neue Kirche. Anlässlich der Kreuzweihe erklangen erstmals liturgische Gesänge in dem noch unvollendeten russisch-orthodoxen Gotteshaus.

 

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